Ab 70 Grad wird es brenzlig

Was macht einen guten Föhn aus? Haartrockner im Praxistest

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Zu heiß föhnen ist schlecht für die Haare. 

Föhnen belastet unser Haar und trocknet es auf Dauer aus. Auf was muss ich achten, damit Föhnen nicht zur Tortur fürs Haarkleid wird?

Nicht nur zum Trocknen der Haare, sondern auch zum Stylen der Frisur am Morgen oder für die Party am Abend wird der Föhn gebraucht. Unser Haar wird dementsprechend häufig mit heißer Luft konfrontiert – und die trocknet bekanntermaßen die Haare aus. Doch was kann man dagegen tun?

Über das Föhnen gibt es mal gute und mal schlechte Stimmen. Sicher ist, dass naturbelassenes Trocknen die gesündeste Methode ist. Doch hat das seine Nachteile: Man muss viel Zeit einplanen und kann, vor allem bei glattem Haar, nicht mit viel Volumen rechnen. Wer dagegen mit einer Lockenpracht gesegnet ist oder zu lockigen Haaren neigt, für den ist das Lufttrocknen nicht die schlechteste Alternative.

Wer lieber Föhnen will, sollte vor allem darauf achten, dass nicht zu heiß geföhnt wird. Denn beim Föhnen wird dem Haar Feuchtigkeit entzogen und zwar mehr, als nötig wäre, um es zu trocknen. Dadurch können die Haare mit der Zeit brüchig werden und Schaden nehmen.

Eine Föhntemperatur von rund 70 Grad ist gerade noch in Ordnung. Höhere Temperaturen können auf Dauer Schäden verursachen. Allgemein ist es besser, lieber eine niedrigere Temperatur einzustellen und dafür mit höherer Gebläsestufe zu föhnen.

Auch der richtige Abstand zwischen Föhn und Kopf sollte eingehalten werden. Experten raten zu 15 bis 20 Zentimetern.

Ionenföhn: Ja oder nein?

Seit einigen Jahren sind Ionenföhne auf dem Vormarsch, inzwischen dominieren sie den Markt. Sie verringern die beim Föhnen entstehende statische Aufladung der Haare – im besten Fall soll sie überhaupt nicht mehr auftreten.

Die Haare stehen dann nicht nur weniger ab, sondern haben auch eine schönere Struktur und mehr Glanz. Doch nicht jeder Ionenföhn hält, was er verspricht.

Gut geföhnt? Zwölf Föhne im Praxistest

Damit Sie den richtigen Föhn für sich finden, hat das Testportal AllesBeste zwölf Modelle ausgiebig getestet.

Testsieger wurde der Philips Moisture Protect. Selbst bei minimalem Föhnabstand kontrolliert er die Temperatur durch Infrarottechnologie und schützt die Haare so vor dem Austrocknen. Er ist nicht laut, hat ein langes Kabel und trocknet die Haare schnell.

Noch besser föhnte nur der Dyson Super sonic. Mit einem Preis von sage und schreibe 400 Euro dürfte er den meisten aber deutlich zu teuer sein.

Die beste günstige Alternative ist der Philips Thermo Protect. Auf der ThermoProtect-Stufe wird das Haar schonend getrocknet, aber leider mutet die Verarbeitung des Gerätes etwas billig an.

Den ausführlichen Test und weitere Alternativen lesen Sie bei AllesBeste.

Schönheitspflege: Neue Geräte für Haut und Haar

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Kleine Massage gefällig? Die Gesichtsbürste VisaPure Advanced von Philips hat einen entsprechenden Aufsatz, um die Haut zu verwöhnen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
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