Fehlmünzen von Wert

Neues Desaster nach Brexit : Ein-Pfund-Münzen gehen kaputt

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Die Ein-Pfund-Münze hat ein Remake bekommen. Doch die soll ständig auseinanderbrechen und Produktionsfehler aufweisen. 

Die neuen Ein-Pfund-Münzen sollten einen Neubeginn einläuten – doch stattdessen brechen sie auseinander. Ein böses Omen für die Zukunft Großbritanniens? 

Alles auf Anfang – so schien es, als Großbritannien den Austritt aus der EU Anfang des Jahres verkündete. Zur Feier des Tages wurden sogar neue Ein-Pfund-Münzen geprägt. Diese sollten den Zusammenhalt des britischen Königreichs unter dem Wappen der britischen Krone und dem Antlitz von Queen Elizabeth II. demonstrieren.

Neue Ein-Pfund-Münze: Reinfall statt Zusammenhalt?

Die Münze gilt als "sicherste Münze der Welt" und ist vor einem Monat erschienen. Doch es scheint, dass das neue Geldstück auseinanderfällt. Genauso wie das ganze Land?

Ursprünglich sollte durch die erste Neuauflage seit 1983 mithilfe einer innovativen Präge-Technologie gewährleistet werden, Geldfälschern das Handwerk zu legen, wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet. Schließlich heißt es, dass Schätzungen zufolge etwa jede 30. der alten Ein-Pfund-Stücke kopiert gewesen sein soll.

Doch nun avancieren die Münzen zu einem wahren Reinfall: Viele von ihnen sollen nämlich bereits in die Brüche gegangen sein. So ist bei manchen Münzen zum Beispiel das Mittelstück herausgefallen. Andere wiederum waren verzogen oder hatten Lücken. Und bei anderen fehlte sogar das Hologramm, so "The Sun".

Nach Brexit: Ein-Pfund-Münze bricht auseinander

Das Pikante daran: Die neue Münze sollten nach dem Brexit als Symbol für die Einheit des Landes stehen – doch nun fällt sie selbst auseinander. Ein böses Omen? Schließlich hat Schottland bereits für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum abgestimmt.

Den Briten ist wohl momentan nicht sonderlich zum Lachen zumute. Doch Ebay-Kunden könnten von den Fehlmünzen profitieren. Dort gibt es sie laut bild.de nämlich schon zu kaufen – und sollen unter Sammlern sehr begehrt sein. Es werden angeblich sogar hohe Summen für besonders seltene Exemplare bezahlt.

Von Jasmin Pospiech

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