Experten warnen

So fallen Sie beim Online-Shopping nicht auf gefälschte Marken herein

Online-Shopping ist für viele Verbraucher längst Routine.
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Online-Shopping ist für viele Verbraucher längst Routine.

Online-Shopping ist für viele Verbraucher längst Routine. Trotzdem sollten Sie achtsam sein - Experten warnen vor Betrug mit gefälschten Markenprodukten und sagen, wie Sie sich davor schützen.

  • Viele Deutsche kaufen regelmäßig online ein.
  • Verbraucher sollten jedoch achtsam sein, wenn Sie Zweifel haben, ob ein Angebot seriös ist.
  • Experten erklären, worauf Käufer im Netz achten sollten, damit Sie nicht auf Betrüger hereinfallen.

Sie sehen täuschend echt aus und sind oft auffällig günstig: Experten warnen regelmäßig vor der Betrugsmasche mit gefälschten Markenprodukten im Netz. Wer Zweifel hat, dass er einem Angebot vertrauen kann, sollte deshalb diese Kriterien prüfen:

  • Verbraucher* sollten vor dem Kauf den Preis vergleichen, rät das Zentrum für europäischen Verbraucherschutz einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) zufolge. Sollte ein Shop die Ware viel günstiger als die offiziellen Händlerseiten anbieten, sollte man stutzig werden, heißt es dort.
  • Zudem lohnt es sich, Erfahrungsberichte und Bewertungen über den Onlineshop zu lesen, so der Rat der Experten. Aber auch hier sei Vorsicht geboten: Solche Rezensionen könnten gefälscht sein - weiter kritisch bleiben.
  • Verbraucher sollten zudem die Homepage selbst genauer unter die Lupe nehmen, heißt es in dem dpa-Bericht. Sie sollten checken, ob im Impressum alle Kontakt- und Adressdaten stehen, so der Tipp. Und ob sich der Verkäufer kontaktieren lässt. Sind auch die Bedingungen zu Widerruf und Zahlung erklärt?
  • Auch die Machart kann eine Rolle spielen. So könnten Rechtschreib- und Grammatikfehler oder verpixelte Bilder ein Indiz dafür sein, dass der Shop Plagiate oder Fälschungen verkaufe, heißt es weiter in dem Bericht. Auf der offiziellen Seite einer Marke würden sich oft Listen mit anerkannten Vertriebspartnern finden, so ein möglicher weiterer Hinweis.

Passt augenscheinlich alles, sollte zu guter Letzt eine sichere Bezahlmethode gewählt werden, so der Rat. Vorkasse sollte man bei Zweifeln vermeiden und zum Beispiel lieber per Kreditkarte bezahlen. (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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