Kurioses an der Uni

Pferdewissenschaften, Blockflöte und Co.: Das sind die verrücktesten Studiengänge

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Ja, Pferdewissenschaften kann man in der Tat studieren - genauso wie viele andere kuriose Fächer.

"Warum studiert man sowas?" ist eine Frage, die sich viele Studenten regelmäßig gefallen lassen müssen. Manche von ihnen haben es aber schwerer als andere.

Wer sich nicht für klassische Studiengänge wie Medizin, Jura oder BWL entschieden und stattdessen eine etwas exotischere Wahl getroffen hat, gerät nicht selten in die Situation, die Entscheidung für das Fach genauer erläutern zu müssen. Das liegt meist daran, dass man sich unter einigen Bezeichnungen nicht viel vorstellen kann. Manchmal stellt sich aber auch die Frage, was man mit bestimmten Studiengängen in Zukunft arbeiten kann. Dabei klingen einige Fächer wesentlich verrückter als andere - wie beispielsweise folgende:

Pferdewissenschaften

Alles rund ums Pferd lernen Studenten im Studiengang Pferdewissenschaften. Dieser wird unter anderem an der Universität Göttingen und an der Freien Universität Berlin angeboten. Schwerpunkte sind dabei die Themen, wie man die Tiere richtig füttert und züchtet sowie jegliche gesundheitliche Aspekte, die es zu beachten gibt.

Space Master

Nein, wer sich für den Space Master an der Universität Würzburg entscheidet, wird nicht zum Astronauten ausgebildet. Stattdessen konzentriert sich der IT-lastige Studiengang darauf, die Studierenden für die Arbeit in der Raumfahrttechnik sowie der Automobilindustrie vorzubereiten.

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Angewandte Freizeitwissenschaft

Es mögen sich nun viele fragen, warum man Freizeit studieren kann. Ein Blick auf die Studieninhalte zeigt jedoch, dass das Fach nicht so sinnlos ist, wie es zunächst erscheinen mag. Studenten erlenen nämlich viele theoretische und praktische Kenntnisse, die in der Tourismusbranche von Relevanz sind. Wer sich für Freizeitwissenschaften interessiert, kann seinen Bachelor beispielsweise an der Hochschule Bremen machen.

Technologie der Kosmetika und Waschmittel

In Ostwestfalen-Lippe können Interessierte alles zur Technologie der Kosmetika und Waschmittel lernen. Im Fokus steht dabei unter anderem die Herstellung verschiedener Mittel aus dem Bereich der Kosmetik.

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Blockflöte

Im Grunde genommen existiert für so gut wie jedes Instrument ein eigener Studiengang. Das Gleiche gilt für die Blockflöte, über die Sie beispielsweise an der staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart mehr lernen können.

Spaziergangswissenschaft (Promenadologie)

Bei diesem Fach handelt es sich um keinen reinen Studiengang, denn stattdessen ist es lediglich ein Teilbereich der Architektur oder der Stadt- und Landschaftsplanung. Eine ganze Wissenschaft rund um das Spazierengehen klingt trotzdem kurios genug, um es auf die Liste aufzunehmen. Hierbei geht es darum, zu verstehen, wie der Mensch beim Wandern durch die Natur sein Umfeld wahrnimmt.

Sie brauchen übrigens nicht immer einen Uni-Abschluss, um im Job richtig durchzustarten. Wem ein hohes Gehalt wichtig ist, kann auch direkt nach dem Schulabschluss in das Berufsleben  einsteigen. Wer dennoch lieber studiert, dem stehen in Deutschland eine große Auswahl an Universitäten und Fächern offen.

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Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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