Wenn es schnell gehen soll

Nass oder trocken? Rasierapparate im Test

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Philips OneBlade: Sieht aus wie ein Nassrasierer, funktioniert aber elektrisch und mit nur einer Klinge.

Die tägliche Rasur ist für viele Männer ein Ritual. Bequemer ist für viele der Elektrorasierer, denn damit geht es schneller. Doch ist er wirklich besser?

Nicht nur die Zeit, die eine Rasur braucht, ist ein entscheidender Faktor bei der Frage, welchen Rasierapparat man verwendet, sondern auch der Hauttyp. Männer mit eher unreiner und unebener Gesichtshaut bevorzugen meist eine Trockenrasur, weil die Haut dabei nicht verletzt werden kann.

Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, ob die klassische Nassrasur oder der elektrische Rasierapparat besser ist. Das ist für jedermann individuell unterschiedlich.

Eine Nassrasur ist allerdings ohne Frage gründlicher als das Ergebnis mit einem elektrischen Rasierer – aber eben auch aufwändiger. Inzwischen gibt es auch Elektrorasierer, mit denen man ebenfalls nass rasieren kann. Doch das Ergebnis ist nicht wirklich besser als beim Trockenrasieren, dafür ist es ähnlich aufwändig wie die herkömmliche Nassrasur und bietet damit keinen echten Vorteil.

Folien- vs. Rotationsrasierer: Was taugt mehr?

Bei Elektrorasierern unterscheidet man zwischen Folien- und Rotationsrasierern, wobei erstere am meisten verbreitet sind. Folienrasierer haben mindestens eine perforierte Scherfolie, in die die Barthaare durch kleine Löcher gelangen und von dem darunterliegenden, vibrierenden Schermesser abgeschnitten werden. Im Allgemeinen sind sie etwas kraftvoller – und damit auch lauter – als Rotationsrasierer.

Ein Rotationsrasierer besteht dagegen aus flexiblen Rotationsköpfen und einem dreieckigen Scherkopf. Die Schereinheiten fügen sich dadurch besser an die Gesichtsform an – vor allem das Kinn lässt sich so besser rasieren. Durch ihre Bauform rasieren Rotationsrasierer allerdings nicht gerade präzise, aufgrund der drei Rotationsköpfe weiß man nie genau, wo man gerade rasiert. Außerdem reizen die Rotationsköpfe die Haut stärker.

Rasierapparate im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat elf elektrische Rasierer ausgiebig getestet. Neu dabei war der Philips OneBlade, der mit einem völlig neuen Konzept aufwartet: Hier gibt es nur eine Klinge, die schnell vibriert und ähnlich wie ein Nassrasierer über die Haut gezogen wird. Die Rasur ist sehr hautschonend, aber nicht so gründlich wie die Nassrasur. Die Tester empfehlen den Philips vor allem für Männer mit Drei-Tage-Bart.

Testsieger wurde der Panasonic ES-LV65 . Der Folien-Rasierer überzeugte mit seinem fünffach Schersystem und einer sehr gründlichen Rasur. Seine Verarbeitung ist sehr robust, Ersatzteile sind im Kombipaket für 45 Euro zu haben und müssen etwa alle zwei Jahre ausgetauscht werden.

Wer lieber einen Rotationsrasierer verwenden möchte, der ist mit einem Modell der Philips Series 9000 gut beraten. Der Philips S9031/12 rasiert gründlich und sanft. Ersatzscherköpfe kosten rund 50 Euro.

Den ausführlichen Testbericht und weitere Alternativen lesen Sie bei AllesBeste.

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