Nach Wahl in Frankreich

Rekordhoch: Deshalb sollten Sie jetzt schnell Aktien kaufen

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Der Dax hat 2017 ein Rekordhoch erlebt - dank Macrons Sieg in der ersten Runde der Präsidentenwahl in Frankreich.

Die erste Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich ist entschieden. Die Börse atmet auf und springt nach oben – und Sie können jetzt daran verdienen.

Die Präsidentschaftswahl in Frankreich erhitzt gerade die Gemüter in Europa. Mit 24 Prozent konnte Emmanuel Macron die Poleposition vor Front National-Konkurrentin Marine Le Pen (21 Prozent) ergattern. Der zweite Wahlgang zur Entscheidung zwischen Macron und Le Pen findet am 7. Mai statt.

Dax im Rekordhoch dank französischer Präsidentschaftswahl

Doch solange sollten Sie nicht mehr warten – denn bereits nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl kann die Börse aufatmen. Der Euro sprang in der Nacht von Sonntag (23. April) auf Montag (24. April) auf ein Fünf-Monats-Hoch, wie businessinsider.de berichtet. Zudem hat der Dax einen neuen Rekord aufgestellt.

Der Grund dafür: Hätte Marine Le Pen die erste Runde gewonnen und wäre auch ihr populistischer Kollege Jean-Luc Mélenchon in die Stichwahl gekommen, hätte es düster an der Börse ausgesehen. Beide Politiker sind schließlich bekannt dafür, dass sie ein anti-europäisches Programm verfolgen und Le Pen sogar für einen Euro-Austritt plädiert.

Dass diese katastrophale Ausmaße für Anleger bedeuten würde, konnten bereits die letzten Tage vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl zeigen: Je näher die Wahl rückte, so Beobachter, desto langsamer kletterte der Dax nach oben.

Börsenexperten informieren: Am besten sofort in Aktien investieren

Das heißt: Anleger wollten lieber die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl abwarten – und dann Geld investieren, wenn das Wahlergebnis pro Euro ausgefallen wäre. Daher ist jetzt auch die beste Zeit, um selber aktiv zu werden und in Aktien anzulegen. Finanzexperten gehen davon aus, dass Macron wohl mit einem deutlichen Vorsprung die Präsidentschaftswahl für sich entscheiden wird.

Für sie steht fest: Der Dax wird weiter zulegen – und die Weltwirtschaft durch neue aufstrebende Nationen sowie die Eurozone geprägt. Die USA unter Trump sei ihrer Meinung nach nicht mehr die dominierende Kraft der Welt.

Eurozone trotz Brexit weiter am Wachsen

Besonders die Eurozone soll gerade trotz Brexit florieren. Der Unterschied zur USA bestehe nämlich darin, dass die Wirtschaft in den USA durch Verschuldung, während die Eurozone hingegen einkommensfinanziert wachse.

Tipp der Experten: Richten Sie sich daher künftig mehr nach den aktuellen innereuropäischen Daten an der Börse – und weniger nach den USA.

Von Jasmin Pospiech

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