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Rente mit 60? Schlauer ist es, in Altersteilzeit zu gehen

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Von: Jasmin Farah

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Hierzulande gehen viele mit 65 Jahren und elf Monaten in die Rente. Doch wer nicht so lange warten will, kann früher in den Ruhestand. So geht es.

Viele Deutsche träumen davon, früher in Rente zu gehen und ihren Lebensabend zu genießen. Doch ist das überhaupt machbar? Ja, das geht, erklärt die Deutsche Rentenversicherung. Allerdings nur, wenn man gewisse Voraussetzungen dafür erfüllt. Ganz entscheidend ist das Jahr, in dem man geboren worden ist. Danach richtet sich auch, wann Sie gesetzlich Anspruch darauf haben, in den Ruhestand zu gehen.

Rente mit 60? Schlauer ist es, in Altersteilzeit zu gehen

Wer allerdings früher aus dem Berufsleben aussteigen möchte, muss zudem auch genug Geld auf der hohen Kante haben, um seinen Lebensstandard selbst finanzieren zu können. Zumindest, wenn der Anspruch auf Rente noch nicht besteht. Grundsätzlich liegt die Regelaltersgrenze in Deutschland bei 65 Jahren und elf Monaten. Doch die „Rente mit 63“ wird immer beliebter. Das ist auch im Allgemeinen der früheste Zeitpunkt, um mit dem Arbeiten aufzuhören.

Auch in der Rente können Werbungskosten von der Steuer abgesetzt werden. (Symbolbild)
Wer mit 60 schon in Rente will, sollte sich frühzeitig um die Finanzierung kümmern. © Imago

Wer also früher in den Ruhestand gehen will, muss mit Abschlägen und finanziellen Einbußen rechnen. Allerdings gibt es auch Ausnahmen für Menschen, die mindestens 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben. Diese Personengruppe gilt als besonders langjährig versichert und kann auch ohne Abschläge mit 63 in Rente gehen. Wer hingegen „nur“ langjährig versichert ist und 35 Beitragsjahre vorweisen kann, hat nicht mehr diesen Vorteil.

Rente mit 60: Diese Finanz-Modelle gibt es

Bis 2017 gab es tatsächlich noch die Möglichkeit, ab 60 Jahren regulär in Rente zu gehen. Doch aufgrund der Anhebung des Rentenalters und im Zuge von Gesetzesreformen wurde diese Form der Altersrente abgeschafft. Es ist also vom Gesetzgeber nicht mehr vorgesehen, dass Erwerbstätige mit 60 aufhören zu arbeiten.

Wer schließlich vorzeitig in den Ruhestand geht, zahlt nicht mehr in die Rentenversicherung ein. Dadurch fehlen Pflichtbeiträge bis 67 und die gesetzliche Rente wird geringer ausfallen. Daher empfehlen Finanzexperten dazu, bereits frühzeitig vorzusorgen. Folgende Finanz- und Spar-Modelle gibt es in der privaten Altersvorsorge:

Eine weitere Möglichkeit ist, in Altersteilzeit zu gehen. Dabei handelt es sich um ein Modell, bei dem sie schrittweise ab dem 55. Lebensjahr ihre Arbeitszeit vor der Rente verkürzen können. Allerdings sollten Sie diese Option am besten zuerst mit ihrem Arbeitgeber oder Arbeitgeberin besprechen und aushandeln.

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