Versicherungsnummer bleibt

Renten-Tipp: So lässt sich der Sozialversicherungsausweis neu beantragen

Rentenversicherung
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Die Deutsche Rentenversicherung rät Berufsanfängern, die Daten auf dem Sozialversicherungsausweis zu kontrollieren.

Den Sozialversicherungsausweis braucht man im Alltag selten. Wenn er abhanden kommt, sollte man jedoch möglichst schnell einen neuen beantragen. Lesen Sie hier die Tipps.

Jeder Beschäftigte bekommt ihn automatisch, sobald er ins Arbeitsleben eintritt: einen Sozialversicherungsausweis. Mit diesem Dokument sollten Versicherte ebenso sorgfältig umgehen wie mit dem Personalausweis.

Denn daraus geht der Rentenversicherungsträger hervor, bei dem Beschäftigte versichert sind. Das Dokument beinhaltet zudem den Vor- und den Nachnamen (und gegebenenfalls den Geburtsnamen) sowie eine Versicherungsnummer, in der unter anderem das Geburtsdatum enthalten ist, aus welchem sich der spätere Rentenbeginn ableitet. Die persönlichen Daten sind zudem als QR-Code auf dem Ausweis enthalten.

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So beantragen Sie einen neuen Sozialversicherungsausweis

Was passiert, wenn Sie den Sozialversicherungsausweis nicht mehr finden? Diese Versicherungsnummer wird einmalig vergeben, sie bleibt also ein Leben lang gültig. Zur Not kann der Sozialversicherungsausweis jedoch ersetzt werden: Sollten Beschäftigte ihn verlieren, wichtige Daten oder der Ausweis beschädigt werden, kann der Rentenversicherungsträger einen neuen Ausweis ausstellen. Oder Sie wenden sich im Falle eines Verlusts alternativ an die Krankenkasse., die dann beim Rentenversicherungsträger eine neue Sozialversicherungsnummer beantragt. In diesem Fall müssen Sie mit einer Bearbeitungszeit von rund sechs Wochen rechnen, teilweise kann die Bearbeitung sogar noch länger dauern. Die Neuausstellung ist für Sie kostenlos.

Wer die Sozialversicherungsnummer dringend braucht, den Ausweis jedoch gerade nicht parat hat, kann auch bei der Krankenkasse nachfragen oder sich direkt an die Rentenversicherung wenden. Alternativ findet man die Sozialversicherungsnummer, auch Rentenversicherungsnummer genannt, auf der Rentenauskunft.

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Daten auf Sozialversicherungsausweis prüfen

Noch ein Rat: Sinnvoll ist es, die persönlichen Daten zu Beginn genau zu überprüfen, heißt es bei der Deutschen Rentenversicherung. Die richtigen Angaben sind die Voraussetzung dafür, dass die Beiträge von Anfang an für die spätere Rente richtig verbucht werden.

Was, wenn die Daten nicht korrekt sind? Dann sollten Betroffene umgehend eine Berichtigung mit einem entsprechenden Nachweis beantragen. Denn nur wenn alle Angaben stimmen, werden die Beiträge für die spätere Rente auch von Anfang an richtig verbucht.

Bei Fragen zum Sozialversicherungsausweis helfen auch die Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung in den Auskunfts- und Beratungsstellen und am kostenlosen Servicetelefon unter 0800 1000 4800.  (ahu) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

Genügend Platz für Unterlagen

Wer beim Akten sortieren den Überblick behalten will, sollte alle seinen persönlichen Dokumente in einer speziellen Ablage sammeln oder noch besser in thematisch sortierten Ordnern abheften. Praktisch und platzsparend für daheim ist ein Regal mit verschiedenen Ordnerhöhen (werblicher Link), wo sie die Unterlagen verstauen können und falls nötig schnell auf alle Dokumente zugreifen können.

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Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

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Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt übermitteln. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück. © dpa / Hans-Jürgen Wiedl
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig.
Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig. © dpa /Jens Wolf
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten - schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person.
Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten – schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person. © pixabay / Takmeomeo
Kinder kosten viel Geld - doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld, sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage Kind von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben.
Kinder kosten viel Geld – doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld. Sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage "Kind" von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben. © iStockphoto
Bereits als Student macht es Sinn, eine Steuererklärung abzugeben. Zwar sind Studenten gesetzlich nicht dazu verpflichtet, doch so lassen sich ein paar Euros sparen. Besonders dann, wenn Sie über den Grundfreibetrag von 8.652 Euro kommen oder Ihr Zweitstudium, zum Beispiel einen Master, beginnen. Die Steuererklärung können Sie vier Jahre rückwirkend machen und Werbungskosten, also Arbeitsmaterialien, PC & Co. sowie Sonderausgaben wie Fahrtkosten, Studienreisen oder Miete absetzen.
Bereits als Student ergibt es Sinn, eine Steuererklärung abzugeben. Zwar sind Studenten gesetzlich nicht dazu verpflichtet, doch so lassen sich ein paar Euro sparen. Besonders dann, wenn Sie über den Grundfreibetrag von 8.652 Euro kommen oder Ihr Zweitstudium, zum Beispiel einen Master, beginnen. Die Steuererklärung können Sie vier Jahre rückwirkend machen und Werbungskosten, also Arbeitsmaterialien, PC & Co. sowie Sonderausgaben wie Fahrtkosten, Studienreisen oder Miete absetzen. © pixabay / janeb13
ElsterOnline, ElsterFormular oder Wiso: Es gibt einige Steuerprogramme, die die Steuererklärung erleichtern sollen. Mit diesen haben Sie die Möglichkeit, die Steuererklärung elektronisch zu machen und online an das Finanzamt zu übermitteln. Die Softwares sind alle ähnlich aufgebaut und teilweise kostenlos. Sie werden in den Programmen Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt. Allerdings bemängeln manche Nutzer, dass die Steuer-Programme für Einsteiger anfangs unübersichtlich sein können.
ElsterOnline, ElsterFormular oder Wiso: Es gibt einige Steuerprogramme, die die Steuererklärung erleichtern sollen. Mit diesen haben Sie die Möglichkeit, die Steuererklärung elektronisch zu machen und online an das Finanzamt zu übermitteln. Die Programme sind alle ähnlich aufgebaut und teilweise kostenlos. Sie werden Schritt für Schritt durch die Steuererklärung geführt. Allerdings bemängeln manche Nutzer, dass die Steuer-Programme für Einsteiger anfangs unübersichtlich sein können. © pixabay / Simon
Sie haben die Frist verpasst? Dann sollten Sie sich schnell an Ihr zuständiges Finanzamt wenden und auf die Milde des jeweiligen Beamten hoffen. Wenn Sie sich allerdings still halten, dem droht ein satter Verspätungszuschlag. Dieser kann schon mal bis zu zehn Prozent der Steuersumme (maximal 25.000 Euro) ausmachen. Das liegt wiederum im Ermessen des Finanzamtes, dass dann eine Steuerschätzung vornimmt. Zudem entbindet es sie nicht, die Steuererklärung nachzuholen.
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