Missverständnis

„Ich war 20 Tage lang tot“: Frau berichtet von schlimmem Fehler der Rentenversicherung

Die Rentenübersicht soll bald digital kommen. Foto: Felix Kästle/dpa
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Die Behörde konnte den Fehler schnell korrigieren.

Ein Bericht über eine Rentnerin (66) aus Berlin lässt aufhorchen: Die Frau sei durch einen Fehler der Rentenversicherung versehentlich offiziell für verstorben erklärt worden.

Einer Rentnerin aus Berlin hat einem Bericht zufolge Unglaubliches erlebt. Zum Glück hat sich Missverständnis schnell aufgeklärt. Das ist der 66-Jährigen „Bild.de“ zufolge widerfahren: Die Frau sei Anfang August für einen Arztbesuch* zu Ihrer Hausärztin gegangen. Dort habe die Sprechstundenhilfe die Krankenkassenkarte einlesen wollen – doch der Computer habe gemeldet, dass die Karte ungültig war, heißt es in dem Bericht.

Sie habe bei der Krankenkasse angerufen, um sich zu beschweren, schildert die Rentnerin laut „Bild.de“. „Da sagte mir die Mitarbeiterin, ich sei am 19. Juli verstorben! Das hätte ihnen die Deutsche Rentenversicherung Bund mitgeteilt.“ Durch einen Anruf beim Postrentendienst habe sie erfahren, dass das korrekt sei und sie zum letzten Mal ihre Rente bekommen habe. „Ich war 20 Tage lang tot“, zumindest auf dem Papier.

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Bericht: Rentenversicherung sortierte Sterbe-Urkunde falsch ein

Die 66-Jährige teilte in einem Brief an die Rentenversicherung mit, dass sie wohlauf sei, wie es weiter in dem Bericht heißt. Die nüchterne Antwort war demzufolge: ein neuer Rentenbescheid.

Wie der Fehler passieren konnte, erklärte eine Sprecherin der zuständigen Rentenversicherung laut „Bild“ so: Es sei eine Sterbeurkunde aus einem anderen Vorgang versehentlich der Frau zugeordnet worden. Daraufhin sei fälschlicherweise die Rente eingestellt und die Krankenkasse in Kenntnis gesetzt worden. „Wir haben alles unverzüglich korrigiert und möchten uns für die Unannehmlichkeiten ausdrücklich entschuldigen,“ betonte die Sprecherin dem Bericht zufolge. (ahu) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk

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Steuererklärung kompakt: Änderungen, Frist und rückwirkend abgeben

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Grundsätzlich galt bislang der 31. Mai als letzter Abgabetermin. Doch im Rahmen des "Gesetzes zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens" haben Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen bis zum 31. Juli Zeit. Allerdings nur, wenn Sie Ihre Steuererklärung authentifiziert elektronisch über Elster an das Finanzamt übermitteln. Falls Sie allerdings nicht dazu verpflichtet sind, können Sie sich auch vier Jahre Zeit lassen und rückwirkend die Steuererklärung abgeben. Oftmals erhalten Sie dann mehr Geld zurück. © dpa / Hans-Jürgen Wiedl
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Mit Frei- und Pauschbeträgen lässt sich viel Geld bei der Steuererklärung sparen. Diese werden in der Steuererklärung in der Anlage N separat angegeben. Unter Pauschbeträge werden Werbungskosten und Sonderausgaben gezählt. Unter Freibeträge fallen die "außergewöhnlichen Belastungen", wie der Kinderfreibetrag, Entlastungsbetrag, Ausbildungsfreibetrag, Pflege-und/oder Behindertenpauschbetrag. Diese erhalten Sie allerdings erst, wenn Sie die jeweilige Einkommenssumme überschritten haben. Nachweise sind nicht mehr nötig. © dpa /Jens Wolf
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Frischgebackene Ehepaare haben bei einer ersten gemeinsamen Steuererklärung viele Vorteile zu Unverheirateten – schließlich profitieren sie davon, dass sie je nach Einkommen zwischen drei Steuerklassen-Kombinationen wählen können. Außerdem greift hier das Ehegattensplitting, wenn sie unterschiedlich verdienen. Hierbei wird das Einkommen des Ehepaares zusammen veranlagt, die Summe halbiert und aus dieser die Einkommenssteuer errechnet. Anschließend wird sie verdoppelt. So gilt das Ehepaar steuerlich als eine Person. © pixabay / Takmeomeo
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Kinder kosten viel Geld – doch Familien werden bei der Steuererklärung berücksichtigt. Schließlich erhalten Sie Kindergeld. Sogar, wenn Ihr Kind noch volljährig und in Ausbildung ist. Zudem profitieren Sie vom Kinderfreibetrag, der 2018 auf 7.428 Euro gestiegen ist. Außerdem können Eltern Betreuungskosten (maximal 4.000 Euro) unter Anlage "Kind" von der Steuer absetzen. Schließlich können Sie bereits vor der Steuererklärung Steuern sparen, wenn Sie Ihre bis zum 30. November des laufenden Jahres Auskünfte über etwaige Kosten in Bezug auf Ihre Kinder auf Ihrer Lohnsteuerbescheinigung angeben. © iStockphoto
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Bereits als Student ergibt es Sinn, eine Steuererklärung abzugeben. Zwar sind Studenten gesetzlich nicht dazu verpflichtet, doch so lassen sich ein paar Euro sparen. Besonders dann, wenn Sie über den Grundfreibetrag von 8.652 Euro kommen oder Ihr Zweitstudium, zum Beispiel einen Master, beginnen. Die Steuererklärung können Sie vier Jahre rückwirkend machen und Werbungskosten, also Arbeitsmaterialien, PC & Co. sowie Sonderausgaben wie Fahrtkosten, Studienreisen oder Miete absetzen. © pixabay / janeb13
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