Schmuck, Kleidung, Möbel

Experte: Mit diesen Tricks erkennen Sie sofort echte Flohmarkt-Schätze

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Auf dem Flohmarkt gibt es allerhand Schätze. Man muss sie nur finden.

Rarität oder Schrott? Wer sich in einen Trödel auf dem Flohmarkt verliebt, sollte vorher ein paar Dinge beachten, bevor er zugreift. So erkennen Sie wahre Schätze.

Als Flohmarktliebhaber hat man schnell ein geübtes Auge dafür, ob hinter einem Trödel vielleicht eine wertvolle Rarität steckt. Doch jemand, der nur ab und zu über einen Flohmarkt schlendert, kennt sich noch nicht so gut aus. Um das zu ändern, gibt jetzt der "Trödeltrupp" aus der gleichnamigen RTL2-Show Tipps, wie Sie wahre Schätze zu Tage fördern können.

"Trödeltrupp"-Experten enthüllen Tipps, worauf Sie auf dem Flohmarkt achten sollten

Die drei Jungs Otto Schulte, Sükrü Pehlivan und Antiquitätenhändler Mauro Corradino müssen es schließlich wissen - liegt Ihnen das Feilschen sozusagen im Blut. Ihr allerwichtigstes Credo: Nur, was gut aussieht bzw. noch top in Schuss ist, kann sich auch leichter verkaufen bzw. ist auch viel wert. Worauf Sammler bei Trödel noch achten und wie Sie wahre Schätze aus der Masse herauspicken, haben Sie nun dem Kölner Express verraten.

Möbel: Glänzendes Aussehen ist das A und O

Kirschbaum ist im Trend - zumindest, was Stühle, Tische & Co. angeht. Halten Sie also auf dem Flohmarkt Ausschau nach dem Holz - schließlich bestimmt die Nachfrage auch den Preis. Weichholzmöbel sind dagegen gerade nicht angesagt, das gleiche gilt auch für Eiche und Nussbaum. Dementsprechend gibt es auch kaum Interessenten, der Wert fällt. Da ein perfektes Aussehen ein Muss ist, empfiehlt es sich, das Holz mit einer fettigen Walnuss oder gar Hustensaft abzureiben. Dadurch erhalten die Möbel einen schönen Glanz. Bei antiken Möbeln ist davon allerdings abzuraten.

Alte Comics: Erstausgaben sind begehrt

Haben Sie früher auch das "Lustige Taschenbuch" als Kind gelesen? Dann sind Ihnen die alten Comics aus Entenhausen sicherlich schon das ein oder andere Mal auch auf Flohmärkten begegnet. Schließlich gibt es noch immer viele Fans von Dagobert, Donald Duck & Co. Heute gelten sie bereits als wahre Sammlerobjekte, für die manche tausende Euro hinblättern. So soll die Erstausgabe der Originalbände 1 bis 7 schon mal bis 2.500 Euro einbringen. Allerdings ist auch hier wieder der Zustand entscheidend: Eselsohren, Kritzeleien & Co. sorgen für Preisabzüge.

Omas Porzellan oder doch eher Keramik?

Geschirr, Besteck & Co. sind oft alte Familienerbstücke. Da sie nur zu besonderen Anlässen auf den Tisch kamen und später im Speicher versauert sind, sind sie meist noch in einwandfreiem Zustand erhalten. Doch wenn sich das Geschirr bereits seit Generationen in Familienbesitz befindet, sind sie meist auch sehr viel wert. Allerdings sollten Sie darauf achten, ob es aus Porzellan oder Keramik ist. Echtes Porzellan sieht nicht nur edler aus, sondern ist robuster und langlebiger. Darum ist es auch teurer. Steht zudem noch ein bekannter Porzellan-Hersteller drauf, wie Meißen, Villeroy & Boch oder Rosenthal, können Sie davon ausgehen, dass Sammler mehrere tausende Euro dafür zahlen.

Auch interessant: Fürstlicher Besuch in "Bares für Rares": Seltsames Objekt sorgt für Achterbahn der Gefühle.

So erkennen Sie echten Gold- oder Silberschmuck

Omas Perlenkette oder antike Verlobungsringe: In manchen Schmuckschatullen liegen wahre Schätze. Doch Vorsicht: Was für uns auf dem Flohmarkt wie ein echter Schatz aussieht, sehen Experten oft anders. Diese sollen den Materialwert meist geringer einschätzen als gedacht. In solchen Fällen ist es ratsam, einen Sammler zurate zu ziehen bzw. vorher im Internet Preise ähnlicher Objekte zu vergleichen. So haben zum Beispiel echte Perlen stehts einen polierten Glanz und eine ungleiche Struktur, da es sich um Naturerzeugnisse handelt. Sie sind kalt und hart. Künstliche Perlen sind dagegen weicher und oftmals gleich groß.

Erfahren Sie hier: "Bares für Rares": Alles Gold, was glänzt? Daran erkennen Sie, ob Ihr Trödel jede Menge Geld wert ist.

Bei Gold- oder Silberschmuck sollten Sie allerdings darauf achten, ob sie mit einem Prägestempel versehen sind. Schließlich zeigt der an, wie viel Karat das Edelmetall hat. "Handelt es sich um 999er-Feingold, enthalten 999 von 1.000 Gewichtsanteilen pures Gold. Der Goldgehalt macht sich natürlich im Wert bemerkbar. 333er Gold gilt als günstigstes Gold. Bei Silberschmuck kommt die Prägung 925 am häufigsten vor. Das heißt, dass von 1.000 Teilen genau 925 aus echtem Sterlingsilber bestehen", so die Trödelexperten gegenüber dem Kölner Express. Sammler ermitteln meist den reinen Materialwert mithilfe einer kleinen Waage.

Berühmte Gemälde oft verkannt

In "Bares für Rares" haben sich unscheinbare (Öl-)Gemälde oftmals als Meisterwerke berühmter Künstler herausgestellt - und dementsprechend auch einen ordentlichen Preis erzielt. Daher sollten Sie sich bereits vor dem Flanieren über den Flohmarkt informieren, welche Bilder besonders gefragt sind. Aber auch wenn Sie vor einem vielversprechenden Bild stehen, sollten Sie sich fragen: Steht auf dem Gemälde irgendwo eine Signatur? Wer ist der Maler? Und aus welcher Zeit könnte es stammen? Oftmals wissen die Verkäufer selbst nicht mal, welchen Schatz sie jahrelang in Händen hielten.

Lesen Sie auch: Schnappatmung bei "Bares für Rares": Verkäufer ahnt nicht, wie viel kurioser Trödel wert ist. Auch ein Fünf-Euro-Krug vom Flohmarkt entpuppte sich später als wertvoller Schatz. Allerdings hatte der Käufer als er es bemerkte ein Problem.

jp

Das sind die fünf lukrativsten Geldanlagen der Welt

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