80 Prozent bei Umfrage

Schluss mit zahlen: Deutsche wollen keinen Soli mehr

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Viele Deutsche finden, dass der Soli-Zuschlag keine Berechtigung mehr hat. Aber das stimmt das auch?

26 Jahre lang haben die alten Bundesländer einen Solidaritätszuschlag an die neuen zahlen müssen. Doch jetzt haben viele Deutsche gehörig die Nase voll davon.

Am Soli scheiden sich die Geister. Fakt ist, dass ihn alle Bundesländer seit 1991, also kurz nach der Wende, zahlen müssen. Anfangs stand die Idee dahinter, dadurch Westen und Osten wieder einander näher zu bringen und die neuen Bundesländer finanziell zu unterstützen. Doch 26 Jahre später haben viele Deutsche das Gefühl, dass dies nicht mehr nötig sei. Doch stimmt das auch?

Solidaritätszuschlag: Viele Deutsche finden ihn 26 Jahre nach der Wende unnötig

Immer wieder wird über die Sinnhaftigkeit des Solis debattiert – und in letzter Zeit auch öfters unter Politikern diskutiert, ob zumindest gewisse Einkommensgruppen davon komplett entlastet werden sollen.

Doch vielen Deutschen reicht das nicht – so haben laut einer Umfrage von Statista und YouGov satte 80 Prozent der Befragten angegeben, dass sie den Soli nicht mehr gerechtfertigt finden.

Deutsche wollen keinen Soli mehr zahlen

Mehr als die Hälfte gaben sogar zudem an, dass sie froh wären, wenn er ganz abgeschafft wird. 13 Prozent sind dafür, dass der Soli für Geringverdiener weiter reduziert wird und acht Prozent wollen, dass er für alle verringert wird. Der Grund dafür: Der Solidaritätszuschlag beträgt zurzeit 5,5 Prozent der Lohnsteuer, die monatlich vom Gehalt abgeführt wird.

Lesen Sie hier weiter, mit welchen gesetzlichen Änderungen und Fristen Sie 2017 zudem rechnen müssen.

Von Jasmin Pospiech

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