Social Media

Mit diesen Worten outen Sie sich auf Facebook, Instagram & Co. als „Low Performer“

Zwei Frauen schauen auf ein Handy und lachen.
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Posts auf Facebook, Instagram & Co. verraten mehr, als so manchem lieb ist. Forscher haben entschlüsselt, wie High und Low Performer auf Social Media Kanälen agieren.

Russischen Wissenschaftlern ist es gelungen, anhand von Social Media Posts herauszufinden, wer besonders leistungsfähig ist - und wer eher nicht.

  • Russische Forscher haben mithilfe eines Computerprogramms rund 7 Millionen Social Media Posts* von PISA-Teilnehmern analysiert.
  • Ihr Ziel war es, Leistungsträger anhand ihrer Social-Media-Beiträge von weniger leistungsstarken Verfassern unterscheiden zu können.
  • Tatsächlich unterscheiden sich die Beiträge von High Performern und Low Performern in der Wortwahl, Verwendung von Satzzeichen oder auch Emojis.

Menschen, die besonders leistungsfähig und erfolgreich sind, werden im Berufsleben gerne als „High Performer“ bezeichnet. Im Gegensatz dazu leisten „Low Performer“ im Durchschnitt weniger. Dass sich diese Fähigkeiten nicht erst im Job zeigen, sondern sich schon lange zuvor voraussagen lassen, haben jetzt russische Forscher herausgefunden.

Wissenschaftler analysiert Social Media Posts von Schülern und Studenten

Ivan Smirnov ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Labors für computergestützte Sozialwissenschaften am Pädagogikinstitut der Higher School of Economics in Moskau. Wie das Wissenschaftsmagazin EurekAlert berichtet, hat er für seine Studie ein computergestütztes Textanalyseprogramm entwickelt. Dieses analysierte die Texte der Social Media Posts von rund 4.400 Schülern und Studenten, die 2012 an der PISA-Studie teilgenommen hatten. Anhand der Ergebnisse hat er versucht vorauszusagen, wie leistungsfähig die Verfasser sind.

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High und Low Performer verwenden unterschiedliche Wörter und Satzzeichen

Und tatsächlich: Seinen Erkenntnissen nach unterscheiden sich die Posts der späteren High Performer und Low Performer - sowohl in der Wortwahl als auch bei der Verwendung von Satzzeichen und Emojis. Und zwar wie folgt:

Indizien für einen High Performer:

  • Verwendung von lateinischen Zeichen
  • überdurchschnittlich lange Posts
  • überdurchschnittlich lange Wörter
  • großer Wortschatz
  • hoher Informationsgehalt
  • Themen: Bücher, Lesen (z.B. Autorennamen, Wörter aus dem Verlagswesen), Physik
  • Wörter in Bezug auf Denkprozesse und kognitive Leistung
  • englische Wörter (oben, sagen, deins, müssen)

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Indizien für einen Low Performer:

  • Verwendung von Großbuchstaben
  • Gebrauch von Emojis
  • viele Ausrufezeichen
  • falsch geschriebene Wörter
  • Themen: Computerspiele, Militär, Auto, Autounfälle, Horoskop

Mithilfe der Textanalyse wurden rund 7 Millionen Posts auf der russischen Social Media Plattform VK untersucht. Die Ergebnisse sollen sich aber auch auf andere Social Media Plattformen übertragen lassen. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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