Mit Infrarot-Messung

Berührungsfrei Fieber messen: Stirnthermometer im Praxistest

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17 Stirnthermometer im Praxistest: Auch günstige Thermometer messen gut.

Egal ob Kind oder Erwachsener – krank sein ist für niemanden schön. Damit das Fiebermessen nicht stressig wird, sind Infrarot-Thermometer eine gute Idee.

Thermometer, die mit Infrarot an der Stirn die Körpertemperatur messen, werden immer beliebter – verständlich, denn die Messung ist hygienisch und einfach.

Die Messung im Ohr kennt man schon länger, doch gerade für Babys und Kleinkinder kann diese Art des Fiebermessens unangenehm sein. Außerdem ist es nicht ganz einfach, beim Messen tatsächlich das Trommelfell zu treffen. Um im Ohr die Temperatur richtig zu messen, braucht es daher etwas Übung.

Mit einem Stirnthermometer dagegen kann man sogar bei einem schlafenden Kind problemlos die Temperatur feststellen - ohne es aufzuwecken. Die Messungen sind inzwischen ebenfalls sehr zuverlässig. Allerdings muss man ein paar Dinge beachten.

So sollte die Person, deren Fieber man misst nicht gerade aus der Kälte kommen – oder sich unter der Bettdecke verkrochen haben. In beiden Fällen können falsche Messwerte entstehen. Auch sollten keine Haare Stirn und Schläfen bedecken. Das war es aber auch schon.

Allgemein gilt aber: Die genaueste Messung liefert immer noch die Rektalmessung im Po. Hier kommt man am nähesten an die Körperkerntemperatur heran – und es gibt keine Störeinflüsse. Wenn man es wirklich genau wissen muss, etwa bei hohem Fieber, sollte man also immer mit einem Kontakt-Thermometer rektal messen.

Stirnthermometer im Test

Das Testportal AllesBeste hat 17 Stirnthermometer ausführlich getestet. Erfreulich war, dass fast alle Geräte zuverlässige Ergebnisse mit geringen Abweichungen lieferten.

Manche Thermometer konnten zusätzlich sogar noch für eine Ohr- und Objektmessung verwendet werden. Die ist zum Beispiel praktisch, um schnell und unkompliziert die Temperatur von Babynahrung zu messen.

Testsieger wurde das NUK Flash Babythermometer . Die Messungen waren mit einer maximalen Abweichung von 0,1 Grad sehr gut und auch bei der Messung von Flüssigkeit schnitt das NUK Thermometer mit am besten ab. Außerdem misst es die Raumtemperatur – so kann man sich ein eigenes Thermometer fürs Kinderzimmer sparen.

Technik-Freaks sind mit dem Withings Thermo gut beraten. Für das futuristisch schicke kontaktlose Stirnthermometer gibt es eine App fürs Smartphone; so bekommt man alle Daten - gebündelt und synchronisiert mit anderen Apps - auf sein Handy. Billig ist dieser Spaß nicht: Knapp 100 Euro muss man dafür auf den Tisch legen.

Sehr viel einfacher und wesentlich billiger ist das Stirnthermometer von Wick . Hier kommt man ohne jegliche Extras aus, dafür ist die Bedienung wirklich kinderleicht. Völlig kontaktlos kann man mit ihm aber nicht messen.

Den ausführlichen Bericht und weitere Alternativen finden Sie bei AllesBeste.

Skurrile IFA-Gadgets: Schnarch-Tagebücher und Spiegel-PC

Der Dirror ist Spiegel und PC in einem. Gesteuert wird er per Fingerdruck auf dem Display. Foto: Dirror/PR
Der Dirror ist Spiegel und PC in einem. Gesteuert wird er per Fingerdruck auf dem Display. Foto: Dirror/PR © Dirror/PR
Für mehr Nachtruhe: Der Snore Stopper SL 70 von Beurer erkennt, sobald sein Träger schnarcht. Das Gerät sendet dann Töne und Vibrationen ans Innenohr, bis das Schnarchen stoppt. Foto: Andrea Warnecke
Für mehr Nachtruhe: Der Snore Stopper SL 70 von Beurer erkennt, sobald sein Träger schnarcht. Das Gerät sendet dann Töne und Vibrationen ans Innenohr, bis das Schnarchen stoppt. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Der ab 2017 erhältiche Siemens-Geschirrspüler iQ700 taucht Teller und Tassen in buntes Licht. Bis zu 256 Farben sind wählbar. Foto: Andrea Warnecke
Der ab 2017 erhältiche Siemens-Geschirrspüler iQ700 taucht Teller und Tassen in buntes Licht. Bis zu 256 Farben sind wählbar. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Das Sennheiser Virtual Reality Mikrofon nimmt Geräusche aus allen Richtungen auf. Das Ergebnis nennt sich 3D-Sound. Foto: Andrea Warnecke
Das Sennheiser Virtual Reality Mikrofon nimmt Geräusche aus allen Richtungen auf. Das Ergebnis nennt sich 3D-Sound. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Die Universalfernbedienung SDC-1 kann Geräte mit Infrarot-, Bluetooth- und WLAN-Verbindung steuern. Das geht etwa über ein kleines Touchpad oder Drehbewegungen. Foto: Andrea Warnecke
Die Universalfernbedienung SDC-1 kann Geräte mit Infrarot-, Bluetooth- und WLAN-Verbindung steuern. Das geht etwa über ein kleines Touchpad oder Drehbewegungen. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Der Big Ben RR70 zeigt die Uhrzeit nicht nur auf dem Display an. Mit seinem integrierten Projektor wirft er sie bei Bedarf auch an die Wand. Foto: Bigben Interactive
Der Big Ben RR70 zeigt die Uhrzeit nicht nur auf dem Display an. Mit seinem integrierten Projektor wirft er sie bei Bedarf auch an die Wand. Foto: Bigben Interactive © Bigben Interactive
Der pyramidenförmige Projektor des Weckers RR70 von Big Ben ist drehbar und wirft die Uhrzeit an Wand oder Decke. Foto: Andrea Warnecke
Der pyramidenförmige Projektor des Weckers RR70 von Big Ben ist drehbar und wirft die Uhrzeit an Wand oder Decke. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Die SDC-1 macht TV-Fernbedienungen überflüssig. Sie wird per Smartphone-App eingestellt und kann dann Geräte wie Fernseher und Musikanlagen steuern. Foto: Andrea Warnecke
Die SDC-1 macht TV-Fernbedienungen überflüssig. Sie wird per Smartphone-App eingestellt und kann dann Geräte wie Fernseher und Musikanlagen steuern. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke
Acer zeigt mit der Pawbo+ eine vernetzte Kamera, mit der Tierhalter per Smartphone ihre Lieblinge von überall aus beobachten können. Foto: Till Simon Nagel
Acer zeigt mit der Pawbo+ eine vernetzte Kamera, mit der Tierhalter per Smartphone ihre Lieblinge von überall aus beobachten können. Foto: Till Simon Nagel © Till Simon Nagel
Retro-Optik: Gorenje zeigt auf der IFA einen Kühlschrank im Stil eines alten VW-Bully. Foto: Andrea Warnecke
Retro-Optik: Gorenje zeigt auf der IFA einen Kühlschrank im Stil eines alten VW-Bully. Foto: Andrea Warnecke © Andrea Warnecke

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