Zeit für Veränderung

Keine Perspektive im Job? Wenn Sie ein "totes Pferd reiten", steigen Sie ab

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Haben auch Sie im Job "ein totes Pferd unter dem Hintern"?

"Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab, bevor es zu spät ist": Diese Weisheit der Dakota-Indianer klingt plausibel. Wir erklären Ihnen, was es damit auf sich hat.

Stellen Sie sich nur dieses grauenhafte Bild vor: ein Reiter, der sein unter ihm zusammengesacktes Ross mit Peitsche und Sporen weitertreibt und nicht akzeptieren kann, dass sich nichts mehr tun wird. Ein solch metaphorisches totes Pferd haben höchst wahrscheinlich auch Sie im Stall.

Trotz Angst lieber beizeiten umsatteln - beruflich und privat

Ein solches totes Pferd kann eine Beziehung sein, die schon längst nicht mehr funktioniert, aber Sie können sich einfach nicht dazu überwinden, Ihren Partner zu verlassen. Oder Job, der Sie frustriert und nicht mehr weiterbringt. Ebenso Ideen und Ziele, die Sie beharrlich weiterverfolgen, obwohl sich schon abzeichnet, dass sie nicht erreich- oder umsetzbar sind. Damit verschwenden Sie viel Energie und Zeit, die Sie in die Such nach einem neuen Jos investieren könnten.

Warum bleiben so viele andere Menschen unbelehrbar sitzen, anstatt "umzusatteln"? Häufig steht einem die Angst im Weg. Die Angst vor Veränderungen zum Beispiel. Viele Menschen ziehen das bekannte Unglück dem unbekannten Glück vor, schreibt das Online-Portal Karrierebibel.de. Auch Ihre eigene Sentimentalität kann Ihnen im Weg stehen. Vielleicht hängen Sie an Ihren Kollegen oder an dem einen Aspekt Ihres Jobs, der Ihnen gefallen hat.

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Erkennen Sie, dass Sie auf einem "toten Pferd" sitzen

Als Außenstehender ist das leicht gesagt: "Lass das Alte hinter dir." Doch dazu müssen Sie erst einmal erkennen, dass Ihr Pferd überhaupt tot ist. Nicht wenige wollen das wahrhaben und reden sich die Situation schön - und das mit teilweise absurden Argumenten. Schauen Sie also besser auf sich und überprüfen Sie Ihre Situation auf Herz und Nieren. Fassen Sie sich, wenn nötig, ein Herz und steigen Sie vom Pferd ab.

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Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf. © Pixabay
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Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf. © Getty Images/iStockphoto
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben.
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben. © Pixabay
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden.
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden. © Pixabay
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich.
Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich. © Getty Images/iStockphoto
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl.
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl. © Pixabay
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Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte. © Pixabay
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Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden. © Pixabay
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Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören. © Pixabay
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Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind. © Pixabay

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