Was das konkret bedeutet

Verbraucherpreise: Inflation auf höchstem Stand seit fast zehn Jahren

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Auch fürs Tanken und Heizen sind die Preise entsprechend gestiegen.

Die Verbraucherpreise scheinen derzeit nur eine Richtung zu kennen: Nach oben. Experten stellen folgende Prognose.

Die Inflation in Deutschland ist im Mai auf den höchsten Stand seit fast zehn Jahren gestiegen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Angeheizt vor allem von höheren Energiepreisen lag die Jahresteuerungsrate nach vorläufigen Berechnungen bei 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitgeteilt habe. Es war den Angaben zufolge der höchste Stand seit September 2011 mit damals ebenfalls 2,5 Prozent. Seit dem Auslaufen der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung Ende vergangenen Jahres seien die Verbraucherpreise damit den fünften Monat in Folge gestiegen, schildert dpa.

Tanken und Heizen: Preise sind gestiegen

Besonders tief in die Tasche greifen mussten Verbraucher dpa zufolge im Mai 2021 für Energie, die sich innerhalb eines Jahres deutlich um 10,0 Prozent verteuerte. Zu Beginn der Corona-Krise* im Frühjahr 2020 waren die Rohölpreise wegen geringer Nachfrage auf dem Weltmarkt zeitweise eingebrochen. Seitdem haben sie sich wieder erholt.

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Nahrungsmittel und Dienstleistungen teurer als im Vorjahresmonat

Zudem lässt die zu Jahresbeginn eingeführte CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entsteht, die Preise fürs Heizen und Tanken klettern, wie dpa ebenfalls berichtet. Nahrungsmittel verteuerten sich im Mai demnach gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent, Dienstleistungen um 2,2 Prozent.

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Experten rechnen damit, dass Inflationsrate erst 2022 sinkt

Nach Einschätzung der Bundesbank könne die Inflationsrate in Deutschland zum Jahresende wegen Sondereffekten vorübergehend 4 Prozent erreichen, schreibt dpa. Mit einem anhaltend stärkeren Preisauftrieb würden viele Ökonomen jedoch erst rechnen, wenn die Löhne merklich anziehen, was sich aktuell nicht abzeichne. Experten gehen den Berichten zufolge davon aus, dass die Inflationsrate erst 2022 sinke. (ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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