Als Freund, Familie, Nachbar

Wie viel Geld schenke ich eigentlich zur Firmung?

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Die Firmung ist für viele Jugendliche ein großes Ereignis. Familie und Freunde wollen dies mit Geldgeschenken feiern.

Wer sich seines katholischen Glaubens sicher ist, der geht zur Firmung. Für Eltern, Paten und Freunde stellt sich dann die Frage: Wie viel Geld schenke ich?

Eine Firmung ist für viele ein wichtiges Bekenntnis zum katholischen Glauben. Meist findet sie im Alter von 14 bis 16 Jahren statt und der Firmling gliedert sich damit vollständig in die Glaubensgemeinde ein.

Ein großer Tag also, der auch die Familie, Freunde und Paten stolz macht. Viele wollen zu diesem großen Anlass etwas beisteuern – egal, ob eine kleine Gartenparty oder ein Geldgeschenk. Doch wie viel Geld ist eigentlich angemessen?

Geldgeschenke zur Firmung: Wie viel schenke ich eigentlich?

Generell gilt, dass Geldgeschenke zur Firmung üblich sind. Wie groß diese ausfallen, ist den meisten selbst überlassen. Doch oftmals schenken die Eltern oder die Verwandten – also nahestehende Personen - ein wenig mehr als zum Beispiel der Nachbar, der zur Firmung eingeladen ist.

So kommt es nicht selten vor, dass Mama und Papa dem Kind einige hundert Euro schenken - zum Beispiel in Form des lang ersehnten Smartphones. Oder die Oma ihrem Enkel 200 Euro zusteckt, damit er sich einen brandneuen Laptop kaufen kann, um künftig darauf seine Hausaufgaben zu machen.

Was sich Mamas zum Muttertag dagegen wünschen, das erfahren Sie hier.

Wer Tanten oder Onkel sowie deren Kinder zur Firmung einlädt, der kann meist mit einem Geldgeschenk von 100 Euro rechnen. Für Freunde der Familie reichen dagegen auch schon 50 bis 70, maximal 100 Euro. Dabei kommt es vor allem darauf an, wie nah sich die Beteiligten stehen und wie wichtig ihnen der Anlass und wie gläubig sie selbst sind.

Geldgeschenke zur Firmung - als Familie, Freund oder Nachbar?

Dasselbe gilt auch für die Nachbarn. Wer ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn pflegt oder vielleicht sogar Kinder in derselben Altersstufe hat, geht eventuell gemeinsam zur Kirche oder veranstaltet eine Firmungsfeier. Dadurch ist es sicherlich für alle Beteiligten auch einfacher, eine "Regelung" zu finden.

Schließlich kann der eine Part den Garten und die Möbel stellen, während sich der andere um das Essen beziehungsweise das Buffet kümmert. Falls dies nicht möglich ist, ist auch ein Kuvert mit einer netten Grußkarte und ein wenig Bargeld ein übliches Geschenk zur Firmung. Es empfiehlt sich, etwa 30 Euro hineinzustecken – doch auch hier gilt: Der Geldbetrag – ob etwas mehr oder weniger - variiert je nach Verhältnis.

Wie viel Geld schenke ich als Firmpate?

Eine Sonderrolle nimmt der Firmpate ein. Dieser steht schließlich seinem Schützling als persönlicher Begleiter mit Rat und Tat zur Seite und soll ihn in seinem Glauben bestärken. Daher haben diese oft auch ein engeres und vertrauensvolles Verhältnis zum Firmling. Firmpaten können nahestehende Verwandte sein oder sogar der einstige Taufpate. Die Eltern können diese Rolle dagegen nicht einnehmen.

Viele Firmpaten lassen sich daher gerne etwas Besonderes einfallen – und beschenken ihre Firmlinge großzügig. Letztere können dann mit (Geld-)Geschenken im Wert von bis zu 100 Euro oder sogar mehr rechnen.

Wer allerdings nicht so viel Geld hat oder etwas Persönliche(re)s schenken möchte, der kann auch ein Fotoalbum mit schönen Urlaubs- oder Kindheits-Erinnerungen basteln. Oder Schmuck mit religiösen Motiven sowie spannende Erlebnisse schenken, wie zum Beispiel ein Ausflug in den Hochseilgarten oder ein gemeinsames Fotoshooting.

Und wie viel Geld schenke ich zur Hochzeit? Das erfahren Sie hier.

Von Jasmin Pospiech

Jederzeit ein Trend: Die Uhr als Weihnachtsgeschenk

Die derzeit angesagten Uhrenmodelle sind eher klassisch gestaltet - oft mit Lederarmband. Hier ein Beispiel von s.Oliver time für ca. 130 Euro. Foto: s.Oliver time
Die derzeit angesagten Uhrenmodelle sind eher klassisch gestaltet - oft mit Lederarmband. Hier ein Beispiel von s.Oliver time für ca. 130 Euro. Foto: s.Oliver time © s.Oliver time
Das Lederarmband legt im Zuge der Rückkehr zu klassischen Uhren ebenfalls ein Comeback hin. Auch für Daniel Wellingtons aktuelles Modell wird es verwendet (169 Euro). Foto: Daniel Wellington
Das Lederarmband legt im Zuge der Rückkehr zu klassischen Uhren ebenfalls ein Comeback hin. Auch für Daniel Wellingtons aktuelles Modell wird es verwendet (169 Euro). Foto: Daniel Wellington © Daniel Wellington
Uhren in zarten Pastellfarben sind angesagt - s.Oliver time zum Beisiel kombiniert als Bruch dazu schwarzen Edelstahl (ca. 100 Euro). Foto: s.Oliver time
Uhren in zarten Pastellfarben sind angesagt - s.Oliver time zum Beisiel kombiniert als Bruch dazu schwarzen Edelstahl (ca. 100 Euro). Foto: s.Oliver time © s.Oliver time
Derzeit wieder verstärkt gefragt sind Uhrenmodelle mit Milanaise-Armbändern aus dünnen, geflochtenen Metallfäden. Auch Thomas Sabo hat ein Modell im Programm (249 Euro). Foto: Thomas Sabo
Derzeit wieder verstärkt gefragt sind Uhrenmodelle mit Milanaise-Armbändern aus dünnen, geflochtenen Metallfäden. Auch Thomas Sabo hat ein Modell im Programm (249 Euro). Foto: Thomas Sabo © Thomas Sabo
Bei den Lederarmbändern von Uhren stehen derzeit vor allem Reptilienprägungen hoch im Kurs, hier ein blaues Modell von Emporio Armani (199 Euro). Foto: Emporio Armani
Bei den Lederarmbändern von Uhren stehen derzeit vor allem Reptilienprägungen hoch im Kurs, hier ein blaues Modell von Emporio Armani (199 Euro). Foto: Emporio Armani © Emporio Armani
Eine mechanische Uhr wird per Hand aufgezogen - hier ein Beispiel aus der aktuellen Kollektion von Junghans (1.170 Euro). Foto: Junghans
Eine mechanische Uhr wird per Hand aufgezogen - hier ein Beispiel aus der aktuellen Kollektion von Junghans (1.170 Euro). Foto: Junghans © Junghans
Roségold für die Basis und ein schwarzes Lederarmband - auch Designer Karl Lagerfeld gestaltet derzeit gerne Armbanduhren in klassischer Optik (199 Euro). Foto: Karl Lagerfeld
Roségold für die Basis und ein schwarzes Lederarmband - auch Designer Karl Lagerfeld gestaltet derzeit gerne Armbanduhren in klassischer Optik (199 Euro). Foto: Karl Lagerfeld © Karl Lagerfeld
Klassisch gestaltete Chronographen mit Stoppfunktion bleiben weiterhin in Mode, Michael Kors hat sie ebenfalls im Programm (279 Euro). Foto: Michael Kors
Klassisch gestaltete Chronographen mit Stoppfunktion bleiben weiterhin in Mode, Michael Kors hat sie ebenfalls im Programm (279 Euro). Foto: Michael Kors © Michael Kors
Die Rückkehr zu traditionellen Uhrenformen beinhalteten auch, dass Farben wie Roségold zurzeit ein Comeback feiern. Hier ein Beispiel dafür von Ice-Watch (169 Euro). Foto: Ice-Watch
Die Rückkehr zu traditionellen Uhrenformen beinhalteten auch, dass Farben wie Roségold zurzeit ein Comeback feiern. Hier ein Beispiel dafür von Ice-Watch (169 Euro). Foto: Ice-Watch © Ice-Watch

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