Psychologie

Hasst mein Chef mich? Drei Zeichen deuten darauf hin, dass Sie beim Vorgesetzten unten durch sind

Vorgesetzter und Mitarbeiterin streiten im Büro. Chefs versuchen ihre Antipathie gegenüber Mitarbeitern zwar oft zu verstecken, doch das gelingt nicht immer.
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Chefs versuchen ihre Antipathie gegenüber Mitarbeitern zwar oft zu verstecken, doch das gelingt nicht immer.

Chefs verbergen ihre Abneigung gegenüber Mitarbeitern oft hinter professioneller Coolness. Kleine Details verraten dennoch, wie Sie in seiner Gunst stehen.

Oft ist es nur ein mulmiges Gefühl, dass uns verrät: Irgendetwas stimmt nicht. Ob der Vorgesetzte uns leiden kann oder nicht, muss er meist nicht offen sagen. Oft verraten schon kleine zwischenmenschliche Signale, dass es um unser Standing schlecht bestellt ist. Natürlich muss der Chef nicht gleich zum besten Freund avancieren. Doch wer im Team und im Unternehmen etwas erreichen will*, der braucht auch den nötigen Rückenwind von der Führungsebene.

Das Magazin BusinessInsider hat mit Karriere-Experten gesprochen, die genau wissen, wie sich Vorgesetze gegenüber unliebsamen Mitarbeitern verhalten. Diese drei Anzeichen gehören dazu:

1. Ihr Chef fragt Sie nicht nach Ihrer Meinung

Ihr Boss trifft ständig Entscheidungen, die Ihren Aufgabenbereich betreffen, ohne Sie nach Ihrer Meinung zu fragen? Dann kann dies darauf hindeuten, dass Sie nicht wertgeschätzt werden. Frei nach dem Motto: „Es ist mir wirklich egal, was Sie denken!“

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2. Ihr Vorgesetzter kontrolliert Sie ständig – und zwar nur Sie

Micromanagern fällt es schwer, Aufgaben abzugeben und an andere zu delegieren. Und tun sie es doch, schauen sie ihren Angestellten ständig auf die Finger. Kommt Ihnen bekannt vor? Falls alle Teamkollegen betroffen sind, handelt es sich wahrscheinlich nur um einen schlechten Führungsstil. Werden nur Sie vom Chef kontrolliert – dann vertraut er Ihnen vermutlich nicht. „In einigen Fällen kann dies sogar zu leichtem Mobbingverhalten führen, bei dem der Chef so sehr damit beschäftigt ist, jeden Ihrer Schritte zu überwachen, dass es sich wie eine Form der Einschüchterung anfühlt“, verrät Karriere-Expertin Lynn Taylor.

3. Ihr Boss geht Ihnen aus dem Weg

Sie warten auf den Aufzug, doch Ihr Boss nimmt lieber die Treppe – obwohl das Büro im 8. Stock liegt. Auch in der Kantine vermeidet er, sich zu ihnen zu setzen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Wenn Ihnen Ihr Vorgesetzter offensichtlich aus dem Weg geht, kann er sie vermutlich nicht leiden.

Kennen Sie die wichtigsten Spielregeln im Job?

Ob bei der täglichen Arbeit mit dem Chef, Bewerbung oder Kündigung: Der Ratgeber „Erfolgreich durchs Berufsleben“ (werblicher Link) erläutert die wichtigsten Jobregeln und wie sich beruflicher Erfolg einstellt.

Fazit: Lieber ein offenes Gespräch suchen

Eines müssen Sie sich jedoch klar machen: Die genannten Zeichen können auf ein schlechtes Verhältnis zum Boss hinwiesen – müssen es aber nicht. Auch Vorgesetzte haben mal einen schlechten Tag und vermitteln gerade in stressigen Phasen oft Dinge, die ihre Teammitglieder schnell missverstehen können. Oft hilft schon ein klärendes Gespräch, um dem mulmigen Bauchgrummeln ein Ende zu bereiten. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Sieben Tipps, wie Sie im Job gleich viel sympathischer wirken

Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen.
Eigenschaft Nr. 1 - Authentizität: Je authentischer Sie von anderen wahrgenommen werden, desto sympathischer wirken Sie. Sie müssen sich also nicht verstellen - geben Sie sich einfach so, wie Sie sind und bleiben Sie gelassen. © pixabay
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt...
Eigenschaft Nr. 2 - Ehrlichkeit: Wenn Sie anderen gegenüber ehrlich sind, können Sie andere besser einschätzen. Das ganze ist auch die Basis für den nächsten Punkt... © pixabay
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch.
Eigenschaft Nr. 3 - Vertrauenswürdigkeit: Je mehr wir einem Menschen vertrauen, um so netter finden wir ihn auch. © iStock / AndreyPopov
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an.
Eigenschaft Nr. 4 - Kritikfähigkeit: Wer bei der kleinsten Kritik sofort ausflippt, stellt sich nicht gut mit Chefs und Kollegen. Andersherum wirken Sie gleich viel sympathischer, wenn Sie Kritik an Ihrer Arbeit gelassen annehmen. Dasselbe gilt auch für von Ihnen geäußerste Kritik: Diese sollte immer sachlich auf die Arbeit, nicht auf die Person abzielen. "Sie Depp!" kommt also nicht gut an. © pixabay
Eigenschaft Nr. 5 - Namensgedächtnis: Merken Sie sich die Namen Ihrer Kunden und sprechen Sie sie mit Namen an. Das schmeichelt ihnen und Sie werden sehen, dass die Geschäfte gleich viel besser laufen.
Eigenschaft Nr. 5 - Namensgedächtnis: Merken Sie sich die Namen Ihrer Kunden und sprechen Sie sie mit Namen an. Das schmeichelt ihnen und Sie werden sehen, dass die Geschäfte gleich viel besser laufen. © pixabay
Eigenschaft Nr. 6 - Toleranz:Gegenseitiges tolerantes Verhalten macht Sympathie erst möglich. Respektieren Sie also Ihren Gegenüber und seine Sicht der Dinge.
Eigenschaft Nr. 6 - Toleranz: Gegenseitiges tolerantes Verhalten macht Sympathie erst möglich. Respektieren Sie also Ihren Gegenüber und seine Sicht der Dinge. © pixabay
Eigenschaft Nr. 7 - Zuhören: Legen Sie Ihr Smartphone bei Seite und hören Sie Ihrem Kollegen aufmerksam zu. In dem Sie sich zurücknehmen und seinen Problemen Aufmerksamkeit schenken, machen Sie sich gleich sympathisch.
Eigenschaft Nr. 7 - Zuhören: Legen Sie Ihr Smartphone bei Seite und hören Sie Ihrem Kollegen aufmerksam zu. In dem Sie sich zurücknehmen und seinen Problemen Aufmerksamkeit schenken, machen Sie sich gleich sympathisch. © pexels

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