Statistisches Bundesamt

So viel Weihnachtsgeld bekommen Beschäftigte in diesem Jahr – die Unterschiede sind gewaltig

Über manche Weihnachtsgeschenke freut sich auch das Finanzamt
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Nicht jeder Beschäftige darf sich über Weihnachtsgeld freuen.

Eine große Mehrheit der Tarifbeschäftigten bekommt in Deutschland Weihnachtsgeld. Doch die Unterschiede sind zum Teil gewaltig. Hier die aktuellen Zahlen und Entwicklungen.

Tarifbeschäftigte erhalten im Schnitt 2.661 Euro Weihnachtsgeld*. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Demnach bekommt auch in diesem Jahr die große Mehrheit der Tarifbeschäftigten in Deutschland Weihnachtsgeld.

Tarifbeschäftigte erhalten im Schnitt 2.661 Euro Weihnachtsgeld

Das zusätzliche Entgelt bekommen dem Bericht zufolge konkret insgesamt 87,4 Prozent der Beschäftigten mit Tarifvertrag. Ein Jahr zuvor waren es demnach noch 86,9 Prozent. Durchschnittlich erhalten Tarifbeschäftigte im Jahr 2020 nun 2.661 Euro brutto – 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt habe.

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Weihnachtsgeld für Tarifbeschäftigte – Unterschiede zwischen West und Ost

Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland gestalten sich beim Weihnachtsgeld demnach so: In Westdeutschland liegt das Weihnachtsgeld mit im Schnitt 2684 Euro um 7,2 Prozent höher als in Ostdeutschland mit 2.503 Euro.

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Weihnachtsgeld für Beschäftigte unterscheidet sich auch je nach Branche

Aber auch zwischen den einzelnen Branchen gibt es große Unterschiede: Im Branchenvergleich führen dem Bericht zufolge Tarifbeschäftigte im Bereich „Gewinnung von Erdöl und Erdgas“ mit im Schnitt 5.910 Euro Weihnachtsgeld auch im Jahr 2020 die Rangliste an. Ebenfalls über dem Durchschnitt liegt demnach das tarifliche Weihnachtsgeld bei den Rundfunkveranstaltern mit 5.509 Euro sowie im Bereich „Energieversorgung“ mit 4.991 Euro.

Das niedrigste Weihnachtsgeld erhalten demnach die Tarifbeschäftigten im Bereich „Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften“. Hier werden dem Bundesamt zufolge durchschnittlich 364 Euro gezahlt. Auch im Bereich „Landwirtschaft, Jagd und damit verbundene Tätigkeiten“ gibt es mit 493 Euro ein unterdurchschnittliches Weihnachtsgeld.

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Studie: Nur gut die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland erhält Weihnachtsgeld

Insgesamt erhält einer aktuellen Studie zufolge allerdings nur die gut die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ein Weihnachtsgeld: Nach den Daten des WSI-Internetportals „Lohnspiegel.de“ bekommen insgesamt 53 Prozent aller Beschäftigten die Jahressonderzahlung, wie es in einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) heißt. Doch seien die Unterschiede beträchtlich: 77 Prozent der Tarifbeschäftigten, aber nur 41 Prozent der übrigen Arbeitnehmer kämen laut WSI in den Genuss von Weihnachtsgeld. Für die Auswertung wurden dem genannten Portal zufolge die Angaben von 48.988 Beschäftigten berücksichtigt, die seit mindestens einem Jahr berufstätig sind.

Weihnachtsgeld gerade im Jahr der Corona-Pandemie ein Thema

„Am höchsten stehen die Chancen auf ein Weihnachtsgeld, wenn das Unternehmen an einen Tarifvertrag gebunden ist, das gilt auch und gerade in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr“, betonte der Leiter des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung, Thorsten Schulten, laut Mitteilung. Lesen Sie hier mehr über die Studie und welche Faktoren die Chancen auf Weihnachtsgeld demnach außerdem erhöhen. (ahu) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Hilfe bei der Steuer

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