Debatte schon im Oktober

Weihnachtsgeschenke schon früher kaufen? Experten haben eine Befürchtung

Experten haben eine Prognose, was die Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr betrifft – denn auch der Online-Handel habe es in der Coronakrise nicht gerade einfach.

In den Supermarktregalen liegen schon die Lebkuchen. Bis Weihnachten* ist es zwar noch ein bisschen hin. Trotzdem sollten die Deutschen in diesem Jahr besonders früh mit der Planung ihrer Weihnachtsgeschenke starten, raten einige Experten im Zuge der Coronakrise. Wer gut auf die Hygiene- und Abstandsregeln achtet, kann in den Geschäften vor Ort etwas Passendes finden. Doch dort könnten sich gerade in der Vorweihnachtszeit gewiss auch mal längere Schlangen vor den Eingängen bilden. Wer mit den Weihnachtsgeschenken früher dran ist, hat es da womöglich etwas einfacher.

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Weihnachtskäufe jetzt schon erledigen – was soll das bringen?

Viele Verbraucher dürften gerade in diesem Jahr ihre Weihnachtseinkäufe zudem wohl lieber online tätigen, heißt es in einem Bericht des Business Insider unter Berufung auf verschiedene Experten. Doch auch der Online-Handel hat es demnach offenbar nicht immer leicht in der Coronakrise. Wie steht es mit dem Weihnachtsgeschäft in Coronazeiten? Der E-Commerce-Manager Philipp-Christopher Peitsch vermutet einem Bericht von Businessinsider.de zufolge, dass viele Kunden nun auf Onlinebestellungen ausweichen. Er erwarte in der Folge zunehmende Bestandsengpässe bei vielen Onlinehändlern. Er rate seinen Freunden deshalb bereits jetzt, Weihnachtsgeschenke deutlich früher als sonst zu kaufen, zitiert das Portal den Fachmann. Andernfalls könnten insbesondere beliebte Produkte bereits sehr früh ausverkauft und nicht mehr nachbestellbar sein.

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Und auch Tarek Müller, CEO des Mode-Onlineshops About You, empfiehlt Businessinsider.de zufolge Verbrauchern, die Weihnachtsgeschenke in diesem Jahr so früh wie möglich zu kaufen. Da Kleidung in der Regel kein typisches Weihnachtsgeschenk sei, betreffe dieser Effekt About You zwar kaum, heißt es weiter in dem Bericht. Bei Onlinehändlern der typischen „Consumer-Goods-Kategorien“ wie Elektronik vermute der Experte jedoch eine drohende Knappheit der Lagerbestände.

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Paketdienstleister rechnet mit „mengenstärkstem Weihnachten“

Der Paketdienstleister Hermes rechnet immerhin schon jetzt mit rund 120 Millionen Sendungen im Weihnachtsgeschäft — und somit mit rund 20 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen mitgeteilt hat. „Wir gehen vom mengenstärksten Weihnachten aller Zeiten aus und rechnen von Oktober bis Dezember mit rund 120 Millionen Sendungen“, erläutert Olaf Schabirosky Geschäftsführer von Hermes Deutschland laut der Mitteilung vom 14 .Oktober. Der Paketdienst reagiert entsprechend und erhöht der Mitteilung zufolge „pünktlich zur Peak-Season“ seine Sortierkapazitäten um rund 30 Prozent und stellt zusätzliche 3.500 Arbeitskräfte ein.

„Privatkunden sollten sich den 21. Dezember merken“, teilt der Paketdienstleister zudem mit: „Für alle bis dahin in einem der über 16.000 PaketShops abgegebenen Sendungen erfolgt ein erster Zustellversuch bis Heiligabend.“ Stichtag für internationale Sendungen sei der 15. Dezember.

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Experten raten dringend ab von Hamsterkäufen

Bei allen Einkäufen raten Experten in der Coronakrise grundsätzlich dringend ab von Hamsterkäufen. Dadurch könnten Engpässe entstehen, die nicht nötig seien und die jeder unbedingt vermeiden sollte. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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