Ranking

Branche im Umbruch: Welche Bank ist die beste als Arbeitgeber?

+
Wie zufrieden sind Angestellte von Bankinstituten?

Die Digitalisierung und andere Faktoren zwingen die Bankinstitute zum Umdenken und -strukturieren. Bankangestellte haben in einer Umfrage ihre Arbeitgeber bewertet.

Am wichtigsten waren Bank-Mitarbeitern die Kategorien Kollegenzusammenhalt, Umgang mit Kollegen 45+ und Work-Life-Balance. Kommunikation ist bei den untersuchten Unternehmen dagegen die Kategorie, die neben dem Image und den Karrieremöglichkeiten insgesamt am schlechtesten bewertet wurde. Die Arbeitgeber-Bewertungsplattform kununu hat auf Basis von rund 3.000 Bewertungen die zehn größten Banken Deutschlands für 2016 analysiert.

Hypovereinsbank: Mentalitätsdifferenzen

Die Hypovereinsbank wurde 2005 im Zuge der größten grenzüberschreitenden Bankenfusion Europas per Aktientausch von der italienischen UniCredit übernommen wurde. Sie landete im Ranking immerhin auf Platz 3. Dennoch herrscht Unzufriedenheit. Dazu äußert sich ein Mitarbeiter wie folgt: "Der Einfluss aus Italien ist sehr schlecht für die Mitarbeiterzufriedenheit." Auch andere Mitarbeiter sehen die Schwierigkeiten in den "Mentalitätsdifferenzen zwischen Deutschen und Italienern".

Commerzbank: "Eigentlich ein toller Arbeitgeber"

Auf Platz 2 ist die Commerzbank gelandet. Was Mitarbeiter in der Auswertung aber intensiv beschäftigt, ist der aktuelle Umbau der Bank. Ein Angestellter fasst die Situation zusammen: "Eigentlich ein toller Arbeitgeber, der mit Umstrukturierungen kämpft." Lobend hervorgehoben wurden die Bereitschaft und der Mut, echte Veränderungen vorzunehmen. Gleichzeitig werden aber auch zu viele Veränderungen in dem Unternehmen kritisiert - speziell in den letzten drei Monaten der Auswertung. Dafür ausschlaggebend ist vor allem mangelnde Konstanz.

Beste Mitarbeiterbewertung bei der DZ Bank

Am besten wird die DZ Bank von den eigenen Mitarbeitern bewertet. Sie erhielt nicht nur den aktuell höchsten Gesamtscore, sondern führt das Ranking auch in zehn von insgesamt 13 Kategorien an, darunter zu finden sind Vorgesetztenverhalten, Kollegenzusammenhalt, Arbeitsatmosphäre und die Work-Life-Balance. Außerdem wird auch der Bewerbungsprozess der DZ-Bank am besten bewertet.

Scharfe Kritik an der Deutschen Bank

Noch härter gehen die Mitarbeiter mit der Deutschen Bank ins Gericht: Im Gesamtranking auf Platz 6, rutscht das Unternehmen im Zeitraum der letzten drei Monate sogar auf den letzten Platz des Rankings. Die Gründe sind laut den Bewertungen Sanierungsmaßnahmen auf Kosten der Mitarbeiter, angespannte Arbeitsatmosphäre sowie intransparente Entscheidungen und keine Führungskultur. Verbesserungspotenzial wird vor allem in der Mitarbeiterkommunikation gesehen.

Das Gesamt-Ranking

Platz

Unternehmen

Score gesamt

Score letzte 3 Monate

Score letzte 6 Monate

1

DZ Bank

3,98

3,69

3,83

2

Commerzbank

3,65

3,48

3,57

3

Hypovereinsbank

3,63

3,53

3,21

4

BayernLB

3,62

3,73

3,99

5

KfW-Bankengruppe

3,61

3,42

3,33

6

Deutsche Bank

3,42

2,68

3,21

7

NordLB

3,26

2,68

3,44

8

Landesbank Baden-Württemberg

3,21

3,58

3,39

9

Postbank

3,18

3,61

3,48

10

Helaba

3,09

3,37

2,98

Quelle: kununu.com; Basis: 2.914 Bewertungen

Von Simona Asam

Die Tricks der Daten-Hacker

Die Tricks der Daten-Hacker
Die Tricks, mit den sich Computerhacker Zugriff auf persönliche Daten verschaffen, werden immer vielfältiger. Waren es früher vor allem Viren und Trojaner, sind es mittlerweile Phishing-Methoden und Exploit-Attacken. Erfahren Sie hier die wichtigsten Tricks der Daten-Hacker und wie Sie sich dagegen schützen können: © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
VIREN: Die überwiegende Anzahl der Viren gelangt als Anhang in E-Mails auf den PC. Auch eine Infektion über CD-ROM, USB-Stick oder Datei-Download aus dem Internet ist möglich. Viren können die Funktionsweise von Programmen beeinflussen, seltsame Texte ausgeben oder auch die Festplattte löschen. Viren sind aber auch in der Lage, vertrauliche Daten wie Bankverbindung oder Passwörter an ihre Programmierer weiter zu leiten. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
WÜRMER: Würmer sind zwar auch Viren, Würmer verbreiten sich aber über Computernetzwerke selbstständig weiter (Viren müssen durch einen Anwender mit den infizierten Dateien kopiert werden). Durch ihre schnelle Verbreitung benötigen Würmer enorme Netzwerk- und Rechenressourcen, wodurch es zum Ausfall von Servern kommen kann. Dies wiederum kann bei Firmen enormen wirtschaftlichen Schaden verursachen. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
TROJANER: Die Bezeichnung bezieht sich auf das Trojanische Pferd. Trojaner funktionieren auf die gleiche Weise: Ein scheinbar nützliches Programm versteckt im Inneren ein schädliches Programm. Dieses späht dann Passwörter und andere vertrauliche Daten aus. Trojaner verstecken sich zum Beispiel in Freeware- oder Shareware-Programmen, die im Internet zum Download angeboten werden. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
BROWSER-ENTFÜHRUNG: Hacker können auch Ihren Browser entführen. Darunter versteht man die Umleitung von Browser-Anfragen auf fremde Internetseiten - statt auf Ihrer Startseite landen Sie zum Beispiel auf einer Werbeseite. Auch Ihre Lesezeichen oder Favoriten können durch die kleinen Schadprogramme geändert oder ergänzt werden. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
PHISHING: Beim „Passwort-Fischen“ versenden Internet-Betrüger E-Mails, die vorgeben, beispielsweise von Banken zu sein. Die Mails fordern den Empfänger auf, die Kundendaten zu aktualisieren. Über einen Link in der E-Mail gelangt man dann auf gefälschte Internet-Seiten der Betrüger. So „fischen“ die Betrüger dann Bankverbindungen und andere Nutzerdaten ab.  © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
PHARMING: Diese Betrugsmethode ist eine Weiterentwicklung des Phishing: Durch Trojaner oder Viren wird der PC so manipuliert, dass der Browser auf manipulierte Seiten umgeleitet wird, obwohl die richtige Internet-Adresse eingegeben wurde. Der Begriff „Pharming“ beruht darauf, dass die Betrüger große Server-Farmen unterhalten, auf denen die gefälschten Webseiten abgelegt sind. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
EXPLOITS: Mit so genannten Exploits testen Hacker Computersysteme auf Schwachstellen. Häufig sind Angriffe aus dem Internet mittels manipulierter Datenpakete oder spezieller Datenströme auf Schwachstellen in Netzwerksoftware. Diese Lücken nutzen die Hacker aus, um den Computer dann zu manipulieren. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
SQL-INJECTION: Eine spezielle Art der Exploits sind SQL-Injections. Hacker versuchen dabei, sich über SQL-Statements (die „Sprache“ mit der Datenbanken kommunizieren) über das Login-Feld Zugang zu den Datenbanken zu verschaffen. Mit den gewonnnen Informationen könnnen Hacker dann beispielsweise den Seiteninhalt von fremden Internetseiten ändern und so Viren und Trojaner einschleusen. Aber auch Nutzerdaten gelangen so in die Hände der Hacker. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
DRIVE-BY-DOWNLOAD: Hacker hinterlegen unsichtbaren Schadcode auf einer (eigentlich seriösen) Internetseite. Wird die Seite aufgerufen, wird der Schadcode auf den Rechner geladen - wie der Name beschreibt, quasi im vorrübergehen. Die Hacker nutzen dabei Sicherheitslücken im Browser aus. Das Schadprogramm lädt dann meistens weitere Software nach, die dann persönliche Daten ausspioniert. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
HOAX: Diese Falschmeldungen (engl. Hoax) werden in der Regel in E-Mails verschickt. Ein vermeintlich sachlicher Text soll den Leser dazu ermutigen, auf einen Link in der E-Mail zu klicken. Dann landet der Nutzer beispielsweise auf infizierten Internetseiten. Eine Liste mit aktuellen Hoaxes gibt es bei der TU Berlin. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
WÖRTERBUCH-ATTACKEN: Um sich Zugang zu Sozialen Netzwerken oder anderen Mitglieder-Bereichen zu verschaffen, nutzen Hacker beispielsweise Wörterbuch-Attacken. Dabei werden Seiten mit unzähligen Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern “bombadiert“. Die Passwörter zieht der Hacker dabei aus so genannten Wörterbüchern: Textdateien mit zahllosen Begriffen. © dpa
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Die Tricks der Daten-Hacker
So können Sie sich gegen die Daten-Hacker schützen. © mol
Hier geht‘s zur Fotostrecke: So machen Sie Ihr Passwort sicher © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.