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„Gut gemacht!“: Menschen, die sich wertgeschätzt fühlen, arbeiten produktiver

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Von: Carina Blumenroth

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Kollegen im Stuhlkreis.
Können Sie Ihre Ideen in Meetings einbringen? Das ist ein kleiner Teil von Wertschätzung im Job. (Symbolbild) © Imago

Motivation und Produktivität – das brauchen Menschen bestenfalls in dem Arbeitsalltag. Die entwickeln sich nicht nur intrinsisch. Wichtig sind äußere Faktoren.

Wer seine Arbeit mag, kommt morgens meist besser aus dem Bett. Eine Tätigkeit, die einem liegt, in der man gefördert und gefordert wird, kann die eigene Motivation für den Alltag steigern. Passend dazu hilft natürlich auch ein offenes Arbeitsklima mit guter Kommunikation. Allerdings ist auch die Wertschätzung, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten, ein wichtiger Indikator für die Leistungsfähigkeit und Produktivität.

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Job: Lob und Wertschätzung – ist das gleiche?

Als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer freut man sich oft, wenn der eigene Einsatz und die eigene Arbeit gesehen wird. Da kann es helfen, dass man gelobt wird. Ein Lob allein führt aber nicht dazu, dass sich Menschen wertgeschätzt fühlen.

LobWertschätzung
Auf eine bestimmte berufliche Leistung bezogenNachhaltigkeit: Dauerhaft spürbar
SpontanGanzheit des Menschen wird gesehen

Daraus ergibt sich, dass Lob durchaus Teil einer wertschätzenden Haltung gegenüber Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist und sein kann, allerdings wird Lob allein nicht dazu führen, dass sich ein dauerhaftes Gefühl der Wertschätzung bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einstellt.

Wertschätzung motiviert Arbeitnehmer

Als Chefin oder Chef möchten Sie natürlich, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Arbeit in einem bestimmten zeitlichen Rahmen abliefern. Allerdings ist dies kein Selbstläufer, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als intrinsische Motivation mitbringen. Damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zufrieden in Ihrem Job sind, können auch Chefs ihren Beitrag leisten.

Vorteile der Wertschätzung

Die Arbeitszufriedenheit ist an die Wertschätzung gekoppelt, wer sich wertgeschätzt fühlt, ist durchschnittlich auch zufriedener mit seinem Job. Faktoren, die eine Wertschätzung beeinflussen, sind die Folgenden:

Quellen: Raab-Verlag.de, faz-personaljournal.de

Ein weiterer Vorteil: Wer wertschätzt, erhält auch Wertschätzung. Wenn Chefinnen oder Chefs ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzend behandeln, wird einerseits das Arbeitsklima verbessert, andererseits steigt auch die Sympathie für die Chefs. Wenn man sich entscheidet, dass man in der Firma oder in dem Unternehmen wertschätzender miteinander umgehen will, dann ist die gute Nachricht, dass alle dies erlernen können. Wichtig sind dabei unter anderem eine offene Kommunikation und die Selbstreflexion.

Wertschätzung als Bindungsmagnet

Der Arbeitsmarkt ist im Wandel, gerade jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tendieren dazu, sich nach Jobalternativen umzusehen, wenn sie nicht zufrieden sind. Da kann es für Unternehmen schwierig werden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu bekommen und diese dann auch zu halten. Wertschätzung ist da eine Herangehensweise, die die Bindung zwischen Unternehmen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärken kann.

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