Echt clever

"Bares für Rares": Schlauer Verkäufer foppt Händler - und sahnt mächtig ab

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Verkäufer Trautmann trickste die Händler aus, um mehr Geld aus seinem Gemälde herauszuschlagen.

Er kam, sah und wurde fürstlich belohnt: Ein Verkäufer hatte es in "Bares für Rares" faustdick hinter den Ohren. Am Ende trickste er sogar die Händler noch aus.

Verkäufer Alexander Trautmann wird den Händlern noch länger im Gedächtnis bleiben: Schließlich hat er nicht nur richtig abgesahnt, sondern dabei auch noch Fabian Kahl & Co. ganz schön an der Nase herumgeführt. Trautmann brachte ein altes Gemälde zu "Bares für Rares" ins Pulheimer Walzwerk.

"Bares für Rares": Uraltes Gemälde ist überraschend Vermögen wert

Sogleich erklärte der Verkäufer stolz: "Der Papa hat es gekauft vor 40 Jahren und mein Vater war ein Liebhaber von Antiquitäten." Und wie es schien, kannte der sich damit auch gut aus, schließlich handelte es sich um ein Werk des Malers Phillip Peter Roos. Dieser war auch unter dem Pseudonym Rosa di Tivoli bekannt. Das Gemälde selbst stammt wohl aus dem Jahr 1690. Damit war das Bild eine kostbare und uralte Rarität!

Wenn da nicht der ein oder andere Lackschaden wäre, der unbedingt einer Restauration bedürfte. Zudem war das Bild über all die Jahre stark nachgedunkelt. Doch im Großen und Ganzen war die "Bares für Rares"-Expertin sehr zufrieden mit der Qualität der Rarität. Der Vater von Trautmann hatte damals 8.000 D-Mark (etwa 4.000 Euro) für das gute Stück hingeblättert - was würde nun die Expertise ergeben? Die Expertin schätzte das Gemälde immerhin noch auf bis zu 3.000 Euro. Ein hübsches Sümmchen!

Video: Die zwanzig teuersten Verkäufe bei "Bares für Rares" 

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Händerduell artet aus - dann mischt sich auch noch Verkäufer ein

Doch was würden die Händler zum wertvollen Kunstgegenstand sagen? "Sie haben uns ein echtes Highlight mitgebracht", staunten die, als der Verkäufer in die Händlerrunde trat.

Wolfgang Pauritsch begann sofort mit einem Startangebot von 2.200 Euro, Kollege Ludwig Hofmaier übertrumpfte ihn schnell und bot 2.500 Euro. Schnell entwickelte sich ein Händler-Duell - und Pauritsch erhöhte auf 3.000 Euro. Doch Hofmaier ließ nicht locker und erhöhte auf 3.300 Euro.

Verkäufer Trautmann machte sich dies zunutze und trickste die Händler noch ein wenig aus. Als er merkte, dass das Bild sehr gefragt war, bot er es auch noch Fabian Kahl an. Als der allerdings nicht wollte, stellte Trautmann den Händlern seine "Schmerzgrenze" klar: "Ich sag' es mal so: 3500 Euro." Da schlug Pauritsch schließlich ein.

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jp

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