Reinigung von Körper, Geist und Seele

Buchinger Fasten: So funktioniert der Ablauf des Heilfastens problemlos

Ein heller Holztisch mit einer weißen Teekanne, eine Teetasse mit einem goldenen Tee eingefüllt. Daneben steht auch eine Schüssel mit verschiedenen Gartenkräutern.
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Fasten nach Buchinger soll den Körper reinigen. Dafür wird nur Tee und Wasser getrunken (Symbolbild).

Fasten nach Buchinger soll die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren. Dabei wird auf feste Nahrung verzichtet und nur Brühe oder Tee getrunken.

München – 1935 hat Otto Buchinger (88 Jahre, † 1966) sein Werk „Das Heilfasten“ veröffentlicht und damit den Weg bereitet für ein modernes Fasten, frei von Religion, aber als Teil der Naturheilkunde. Fasten nach Buchinger soll den Körper reinigen und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen. Fasten ist der bewusste und freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für einige Zeit. Bei der korrekten Durchführung besteht kein Hungergefühl und auch die Leistungsfähigkeit wird nicht negativ beeinflusst. Beim traditionellen Buchinger Fasten wird am Tag vor der Fastenkur bereits damit begonnen, die Kalorienzufuhr auf nur 1.000 Kilokalorien zu reduzieren. Auch Kaffee, Alkohol und Zigaretten sind ab diesem Tag tabu.

Der erste Fastentag beginnt mit einer Darmreinigung. Dazu wird ein Liter Wasser mit etwa 30 bis 40 Gramm Glaubersalz innerhalb von 20 Minuten getrunken. Danach sollte 0,5 bis ein Liter Wasser oder Tee getrunken werden*, verrät 24garten.de* Die optimale Energiezufuhr liegt bei 250 bis 500 Kalorien am Tag. Die Ärztegesellschaft für Heilfasten und Ernährung (ÄGHE) empfiehlt, für eine Heilfastenkur sieben bis zehn Tage einzuplanen. Dazu kommen ein Vorbereitungstag und danach drei Tage zur Normalisierung des Essverhaltens. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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