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Braten Sie Fleisch ab jetzt „rückwärts“: Mit diesem Trick wird es immer saftig und zart

Fleisch sollte ein besonderer Genuss sein und deshalb ist es wichtig, es richtig zuzubereiten. Besonders saftig und zart bleibt Fleisch, wenn Sie es so braten.

  • Fleisch sollte butterzart und saftig sein.
  • Wenn Ihnen das nicht immer gelingt, ist dieser Tipp Gold wert.
  • Die richtige Reihenfolge beim Braten ist entscheidend.

Fleisch sollte bei einer ausgewogenen Ernährung nicht allzu oft auf dem Teller landen. Umso wichtiger ist es, dass es perfekt zubereitet ist, wenn auf den Tisch kommt. Haben Sie bisher auch mal schlechte Erfahrungen mit zähem, trockenen Fleisch gemacht, dann wird Sie diese Brat-Methode besonders interessieren. Beim "Rückwärts"-Braten bleibt es besonders zart und saftig - wie im guten Restaurant.

"Rückwärts-Braten" verspricht saftiges Fleisch

Perfektes Fleisch hat eine knusprige Kruste und ein saftiges Inneres. Damit Ihnen dieser Zustand auch ohne viel Erfahrung zuverlässig gelingt, können Sie so vorgehen:

  1. Heizen Sie Ihren Backofen* auf 100 bis 120 Grad Umluft vor.
  2. Legen Sie ein Backpapier auf den Gitterost und platzieren Sie das Fleisch darauf.
  3. Stechen Sie ein Fleischthermometer** in die dickste Stelle des Fleisches und sobald Sie noch 10 bis 15 Grad von Ihrer gewünschten Kerntemperatur entfernt sind, nehmen Sie das Fleisch aus dem Ofen.
  4. Platzieren Sie es sofort und ohne Ruhezeit in einer sehr heißen Gusspfanne* (heizen Sie diese unbedingt vor) und verpassen Sie dem Fleisch eine schöne Kruste und viele Röstaromen.

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Das sind die Vorteile des "Rückwärts-Bratens"

Sicherlich kennen Sie es eigentlich so, dass man das Fleisch zuerst in einer Pfanne bei hohen Temperaturen scharf anbrät und dann im Ofen durchziehen lässt. Machen Sie es genau anders herum, gart das Fleisch gleichmäßiger und bleibt saftiger. Beim herkömmlichen Braten passiert es außerdem häufig, dass viel Fleischsaft austritt, das Fleisch eher kocht als brät und so länger braucht, um die erwünschten Röstaromen* zu bilden. Garen Sie es erst im Ofen, treten die Säfte aus und in der Pfanne landet ein trockenes Stück Fleisch, das schnell eine Kruste bildet.

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Die perfekte Kerntemperatur für jeden Geschmack

Um zu erkennen, wann Sie das Fleisch aus dem Ofen nehmen und in die Pfanne legen sollten, müssen Sie wissen, welche Kerntemperatur ideal ist:

Rindfleisch

FleischstückRosaMediumWell Done
Rinderfilet38-55°C38-55°C-
Roastbeef53°C55-60°C-
Entrecote-56°-
Rinderlende38-55°C55-58°C-
Kalbslende-60°C-
Kalbsfilet-60°C-
Kalbsrücken-65-70°C-

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Schweinefleisch

FleischstückMediumWell Done
Schweinemedaillons65°-
Schweinerücken65-70°C-
Schweinefilet58 °C65 °C
Kotelett ohne Knochen-68°
Kotelett mit Knochen-75-80°
Schweinenacken-70 – 75°

** Wenn Sie kein Fleischthermometer haben, können Sie auch mit dem Handballentest* prüfen, wie weit das Fleisch ist.

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Von Entrecôte bis Tenderloin: Eine kleine Steakkunde

Rumpsteak, Filet, Entrecote: Die Auswahl an Fleisch, die über die Verkaufstheken - hier bei der Metzgerei "Kumpel & Keule" in Berlin - wandern, ist groß. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Rumpsteak, Filet, Entrecote: Die Auswahl an Fleisch, die über die Verkaufstheken - hier bei der Metzgerei «Kumpel & Keule» in Berlin - wandern, ist groß. © Lino Mirgeler
Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger bei Fleisch. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger bei Fleisch. © Lino Mirgeler
Als Entrecôte wird das Zwischenrippenstück bezeichnet. Es ist leicht von Fett durchzogen und daher besonders saftig. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Als Entrecôte wird das Zwischenrippenstück bezeichnet. Es ist leicht von Fett durchzogen und daher besonders saftig. © Lino Mirgeler
Das Filet oder auch Tenderloin stammt aus der Lendenmuskulatur und ist besonders zart und mager. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das Filet oder auch Tenderloin stammt aus der Lendenmuskulatur und ist besonders zart und mager. © Lino Mirgeler
Das Rumpsteak, auch Roastbeef genannt, wird aus dem hinteren Rücken geschnitten und ist sehr saftig. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das Rumpsteak, auch Roastbeef genannt, wird aus dem hinteren Rücken geschnitten und ist sehr saftig. © Lino Mirgeler
Beim Dry Aged Beef reift das Fleisch in einer Salzgrotte. So wird das Fleisch butterzart. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Beim Dry Aged Beef reift das Fleisch in einer Salzgrotte. So wird das Fleisch butterzart. © Lino Mirgeler
Das T-Bone Steak ist stark marmoriert und hat ein intensives Aroma. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das T-Bone Steak ist stark marmoriert und hat ein intensives Aroma. © Lino Mirgeler
Das Tri-Tip oder auch Bürgermeisterstück hat eine markante, spitze Form. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Das Tri-Tip oder auch Bürgermeisterstück hat eine markante, spitze Form. © Lino Mirgeler
Diese Bildkombo (l.o.- r.u.) zeigt Stücke vom Rumpsteak, T-Bone Steak, Wet Aged Entrecote, Dry Aged Entrecôte, Tri-Tip, Bürgermeisterstück sowie Filet. Foto: Lino Mirgeler/dpa
Diese Bildkombo (l.o.- r.u.) zeigt Stücke vom Rumpsteak, T-Bone Steak, Wet Aged Entrecote, Dry Aged Entrecôte, Tri-Tip, Bürgermeisterstück sowie Filet. © Lino Mirgeler
Steak, Ribeye, Onglet: Diese Zuschnitte stammen aus verschiedenen Teilen des Rinds. Grafik: dpa-infografik Foto: dpa-infografik GmbH
Steak, Ribeye, Onglet: Diese Zuschnitte stammen aus verschiedenen Teilen des Rinds. Grafik: dpa-infografik Foto: dpa-infografik GmbH © dpa-infografik GmbH

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