Ärgerlich

Machen Sie auch immer diesen Fehler, wenn Sie Hackfleisch braten? Er ruiniert den Geschmack

Hackfleisch ist vom Speisezettel vieler kaum wegzudenken. Das durchgedrehte Fleisch ist vielseitig, aber nicht so einfach zuzubereiten, wie viele meinen.

Hackbraten, Bolognese* oder gefüllte Zucchini – Hackfleisch findet in der Küche viele Anwendungsmöglichkeiten. Nicht zuletzt auch, weil es als unkompliziert in der Zubereitung gilt. Dabei gibt es doch einige Fehler, die Sie beim Hack machen können und die Ihnen den Genuss ordentlich vermiesen können.

Das sollten Sie beachten, wenn Sie Hackfleisch kaufen

Hackfleisch sollte besonders frisch sein, wenn es in der Pfanne landet. Eine frisch rote Farbe ist ideal, auch wenn sich graue Stellen im Hack nicht vermeiden lassen. Auch beim Fettgehalt sollten Sie die richtige Wahl treffen. Wer auf seine Linie achtet, greift eher zu magerem Tatar oder Rinderhack. Geschmacklich im Vorteil sind aber Hackfleischmischungen, die mehr fettige Fleischteile beinhalten, da Fett ein Geschmacksträger ist und dafür sorgt, dass das Hack schön saftig ist.

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Diesen Fehler sollten Sie vermeiden, wenn Sie Hackfleisch braten

Sie haben frisches Hackfleisch gewählt, genau den richtigen Fettgehalt und trotzdem ist das Ergebnis nicht so wie Sie es sich vorgestellt haben? Dann überdenken Sie, wie Sie das Hack behandeln, bevor es in der Pfanne landet. Da das durchgedrehte Fleisch schnell verdirbt, muss es nach dem Kauf natürlich sofort in den Kühlschrank und bleibt in der Regel auch dort, bis die Pfanne angeheizt wird. Das ist allerdings ein grober Fehler. Landet kaltes Hackfleisch auf dem heißen Herd, lässt es sehr schnell sämtliche Feuchtigkeit ab. Das Ergebnis ist zunächst jede Menge Flüssigkeit in der Pfanne, das Hack kocht mehr, als dass es bräunt. Und das Ergebnis ist trocken, gummiartig, kurz: einfach nicht lecker.

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So sollten Sie Hack tatsächlich braten

  • Nehmen Sie das Hackfleisch gute 15 Minuten vor dem Braten aus dem Kühlschrank und lassen Sie es ein wenig aufwärmen. Länger als zwei Stunden sollten Sie das Hackfleisch allerdings nicht bei Zimmertemperatur lagern.
  • Auch wenn das Hackfleisch Fett enthält, geben Sie etwa zwei Teelöffel Pflanzenfett in die Pfanne und erhitzen es - außer Sie haben eine gute Pfanne mit Antihaft-Beschichtung, aber Gusspfannen (werblicher Link) eignen sich am besten.
  • Sobald die Pfanne richtig heiß ist, geben Sie das Hackfleisch hinein und zerkleinern es gründlich mit dem Kochlöffel.
  • Nun lassen Sie das Hackfleisch bei mittlerer Hitze etwa fünf Minuten braten, ohne es umzurühren. Nur so kann es köstliche Röstaromen entwickeln.
  • Nun können Sie das Hackfleisch nach Belieben würzen und es etwa einmal in der Minute umrühren, bis es rundherum gut gebräunt und durch ist. Sie dürfen keine rosa Stellen mehr entdecken.
  • Nun können Sie noch das überschüssige Fett entfernen. Setzen Sie dafür einen Schöpflöffel an den Pfannenrand und gießen Sie das flüssige Fett auf ein Küchentuch ab – aber keinesfalls direkt in den Ausguss. Das erkaltete Fett können Sie dann einfach im Mülleimer entsorgen.

Wenn Sie sich an diesen einfachen Ablauf halten, werden Sie mit saftigem, geschmackvollem Hack belohnt. Probieren Sie es aus. (ante) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes. Dieser Artikel enthält Affialiate-Links.

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Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben.
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Pixabay
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet.
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © Pixabay
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser.
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Pixabay
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf.
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf. © Pixabay
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren.
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © Pixabay
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren.
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Pixabay
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank.
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © Pixabay
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden.
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Pixabay
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © Pixabay
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt die Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Die Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt die Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Die Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein. © Pixabay
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn.
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © Pixabay
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf. © Pixabay
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein.
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. © Pixabay
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar.
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Pixabay
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen. © Pixabay

Rubriklistenbild: © picture alliance/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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