Leicht aufs Brot gestrichen

Margarine und Mischfette: Das müssen Sie über die Backzutaten wissen

Zu sehen ist ein Holzlöffel, auf dem ein eingerolltes Stück Margarine liegt. Im Hintergrund sieht man verschiedene Brotsorten in einem Korb liegen.
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Margarine eignet sich besser zum Anbraten als Butter (Symbolbild).

Butter ist beim Backen und Kochen nicht immer die beste Lösung. Denn Margarine und andere Mischfette verbrennen nicht so schnell und sind sehr gut streichbar.

Bonn – Ob letztlich Butter oder Margarine in den Kuchen oder aufs Brot kommt, ist oftmals eine knifflige Entscheidung. Denn beide Fette bringen Vor- und Nachteile mit sich. Margarine und andere Mischfette unterscheiden sich aber grundlegend von der ihnen sehr ähnlich aussehenden Butter, denn sie sind in der Regel kein tierisches Produkt*, wie 24garten.de* berichtet.

Butter und Margarine unterscheiden sich vor allem in der Herstellung und ihren Inhaltsstoffen. Laut Definition kann Margarine zwar sowohl pflanzliche als auch tierische Fette enthalten, in der Regel ist die feste Wasser-in-Öl-Emulsion jedoch eine gute vegetarische Alternative zur Butter und darf laut Gesetz maximal drei Prozent Milchfett enthalten. Wichtig ist also zu wissen, dass auch ausdrücklich als pflanzliche deklarierte Margarine einen minimalen Anteil an tierischen Erzeugnissen enthalten kann.

Die Herstellung von Margarine läuft in mehreren Schritten ab. Grundlage ist ein Gemisch aus Fett und Wasser, auch Emulsion genannt, das Hersteller bei rund 90 Grad pasteurisieren und dann in mehreren Schritten abkühlen und kristallisieren lassen. Danach heißt es rühren und kneten, denn erst durch diesen Prozess versteift die Margarine. Mischfette produzieren Hersteller etwas anders als Margarine. In den meisten Fällen bestehen Mischfette aus einer Butter-Öl-Zusammenstellung. So erhalten sie den Geschmack von Butter, sind aber genauso streichfähig wie Margarine.*24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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