Mit Vorsicht genießen

Palmöl: Das müssen Sie über den wichtigen Inhaltsstoff wissen

Zu sehen sind mehrere aufgeschichtete Früchte der Ölpalme (Symbolbild).
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Aus der Frucht der Ölpalme wird Palmöl gewonnen (Symbolbild).

Viele wissen nicht, wie verbreitet Palmöl in unseren Lebensmitteln ist. Das muss nicht per se schlecht sein, doch bei manchen Lebensmitteln sollten Verbraucher aufpassen.

Bonn – Zwar ist es nicht zu sehen, doch Palmöl verbirgt sich in sehr vielen Lebensmitteln in unserem Alltag. Neben Lebensmitteln ist es außerdem in vielen Kosmetika, Putzmitteln, Tierfutter und Biokraftstoff vorhanden. Es gibt also viele Berührungspunkte mit Palmöl. Eine tiefere Auseinandersetzung mit der Gewinnung und Umweltverträglichkeit des Palmöls ist also sinnvoll*, wie auch 24garten.de* berichtet. Denn an einigen Punkten können auch Gartenfreunde und Hobbyköche mit ihrem Verbrauch die Umwelt unterstützen.

Neben guten und nützlichen Eigenschaften des Palmöls wie seine lange Haltbarkeit und seine Hitzestabilität, ist Palmöl aber mit Vorsicht zu genießen. Ähnlich wie beim Agavendicksaft bringt hat das angepriesene Wundermittel auch schlechte Aspekte mit sich. Das hat mehrere Gründe. Zum einen wächst der Bedarf an Palmöl in Industrieländern stetig an, sodass immer mehr Flächen in tropischen Gebieten den Ölpalm-Plantagen weichen müssen. Das gilt auch für einen großen Teil des Regenwaldes. Mit der Abholzung des Regenwaldes geht nicht nur ein höherer CO2-Ausstoß einher, sondern auch die Zerstörung des Lebensraums vieler Tierarten und teilweise auch sogenanntes Landgrabbing. Dabei beanspruchen Großkonzerne Landschaftsflächen bei ungeklärten Besitzansprüchen für sich und wandeln die Flächen in Ackerland um. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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