Rezept für kalte Tage

Rezept für deftigen Krauteintopf – genau richtig für den Herbst

Krauteintopf
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Wärmt die Seele bei grauem Wetter: ein deftiger Krauteintopf.

In der kalten Jahreszeit braucht man Warmes wie Eintöpfe. Mit diesem Rezept für einen leckeren Krauteintopf wärmen Sie den Magen und die Seele gleichermaßen auf.

Herbst- und Winterzeit ist Kohlzeit. Beziehungsweise Krautzeit*. Und was man in der Küche nicht alles Leckeres mit diesem Gewächs anfangen kann! Am berühmtesten sind wohl Kohlrouladen und die Kohlsuppe. Letztere ist auch unter Diätfreunden ein beliebtes Essen. In jene Kategorie fällt unsere heutige Krautverwertung nicht. Auch wenn diese sehr fettarm zubereitet wird, springt zum Schluss dennoch ein kräftiges Gericht heraus. Es geht um den Krauteintopf.

Deftiger Krauteintopf: die Hauptdarsteller

Diese Rolle übernehmen Weißkraut, Schweinegulasch und Kartoffeln. In begleitender Funktion kommen Suppengemüse, Kümmel oder auch Bier zum Einsatz. Nicht zu vergessen das Maggikraut, auch Liebstöckel genannt. Knoblauch und Zwiebeln tragen übrigens auch ihren Teil dazu bei, dass ein sehr schmackhaftes Onepot-Gericht (also ein Gericht, bei dem alles in einem Topf zubereitet wird) entsteht.

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Die Zubereitung von Krauteintopf

Die größte Herausforderung bei der Zubereitung ist die Zeit. Die muss man sich nehmen. Denn zuerst müssen die meisten Zutaten klein geschnitten werden. Das kann schon mal knappe 30 Minuten in Anspruch nehmen. Doch ab dann geht es flott dahin. Zumindest was die Zeit betrifft, in der man sich ums Gericht kümmern muss. Nach und nach, siehe Zubereitungsschritte unterhalb, wandern alle Zutaten in den Topf. Bis auf die Kartoffeln. Nach einer Stunde köcheln, in der man sich anderen Tätigkeiten widmen kann, kommen besagte Kartoffeln in den Topf. Und nach einer weiteren Stunde köcheln kann serviert werden.

Künstliche Brühe ist nicht nötig

Das ist der Clou hierbei: Wer keine künstliche Brühe verwenden will, der hält sich an dieses Rezept. Denn: Dadurch, dass Suppengemüse, Zwiebeln, Knoblauch und Maggikraut verwendet werden, entsteht ohne weiteres Zutun eine Gemüsebrühe im Topf.

Der Bier-Ersatz

Tja, der muss natürlich her, wenn Kinder mitessen. Beziehungsweise es wäre ratsam, das Bier wegzulassen. Denn selbst nach einer Kochzeit von zwei Stunden ist der Alkohol nicht zu 100 Prozent verflogen. Wer seine Kinder also noch nicht in dessen Genuss bringen möchte: Einfach das Bier durch Wasser ersetzen. Alternativ ließe sich aber auch alkoholfreies Bier verwenden.

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Rezept für Krauteintopf: Diese Zutaten brauchen Sie

Portionen: 10
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 2 Stunden

  • 2 kg Schweinegulasch
  • 3 EL Butterschmalz
  • 2 kg Weißkraut
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Karotten
  • 0,5 Stangen Lauch
  • 5 Knoblauchzehen
  • 200 g Sellerie
  • 0,5 L Bier
  • 2 L Wasser
  • 3 Stängel Maggikraut
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1 EL Kümmelkörner
  • 750 g Kartoffeln
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Pfeffer (zum Abschmecken)

Deftiger Krauteintopf: Zubereitung

  1. Braten Sie das Fleisch im Butterschmalz an.
  2. Nehmen Sie es sodann heraus und braten Sie den in Streifen geschnittenen Weißkohl an.
  3. Nun die Zwiebeln, Karotten, den Lauch, Knoblauch und die Sellerie kurz mit andünsten. Natürlich alles im klein geschnittenen Zustand.
  4. Jetzt kommt das Fleisch wieder hinzu und es wird mit Bier und Wasser aufgegossen.
  5. Das Maggikraut, die Lorbeerblätter und den Kümmel zugeben. Für rund eine Stunde köcheln lassen.
  6. Abschließend noch die in mundgerechte Stücke geschnittenen Kartoffeln hinzugeben. Abermals eine weitere Stunde köcheln lassen.
  7. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Video: Bayerisches Krautfleisch – Eintopf-Rezept für kalte Tage

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“, der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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So schmecken Eintöpfe für den Winter raffinierter

Weißkohleintopf wärmt, ist gesund - und leicht zuzubereiten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Weißkohleintopf wärmt, ist gesund - und leicht zuzubereiten. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn © Franziska Gabbert
Für Würstel-Gulasch Wiener Art das Gulasch aus Paprika, Kartoffeln und Zwiebeln einkochen und kurz vor dem Servieren klein geschnittene Würstchen dazugeben. Foto: Benedikt Steinle/Christian Verlag/dpa-tmn
Für Würstel-Gulasch Wiener Art das Gulasch aus Paprika, Kartoffeln und Zwiebeln einkochen und kurz vor dem Servieren klein geschnittene Würstchen dazugeben. Foto: Benedikt Steinle/Christian Verlag/dpa-tmn © Benedikt Steinle
Antonia Kögl zeigt, was sich alles für Eintöpfe verwenden lässt. Foto: Christian Verlag/dpa-tmn
Antonia Kögl zeigt, was sich alles für Eintöpfe verwenden lässt. Foto: Christian Verlag/dpa-tmn © Christian Verlag
Doris Muliar hat in ihrem Buch 100 Wintergerichte aus dem Thermomix zusammengestellt. Foto: VVG/dpa-tmn
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Doris Muliar ist Autorin des Kochbuchs "Wintergemüse aus dem Thermomix, 100 tolle Eintöpfe, Aufläufe, Suppen und andere wärmende Mahlzeiten". Foto: VVG/dpa-tmn
Doris Muliar ist Autorin des Kochbuchs «Wintergemüse aus dem Thermomix, 100 tolle Eintöpfe, Aufläufe, Suppen und andere wärmende Mahlzeiten». Foto: VVG/dpa-tmn © VVG
Winterlicher Gaumenschmaus: Bei Eintöpfen kommt es auf die Würze an. Foto: Doris H./Westend61/dpa-tmn
Winterlicher Gaumenschmaus: Bei Eintöpfen kommt es auf die Würze an. Foto: Doris H./Westend61/dpa-tmn © Doris H.

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