Rezept

Statt Pizza: Deshalb sollten Sie ab jetzt die „kleine Schwester“ essen – und selbst machen

Die Pizza ist ein echter Dauerbrenner, aber ihre unbekannte Schwester könnte ihr den Rang ablaufen. Die Pinsa ist ähnlich, aber vielseitiger und richtig lecker.

Teig*, Soße, Belag – das sind die Erfolgsfaktoren, die Pizza zu einem Klassiker machen. Die unbekanntere Pinsa besteht aus denselben Bausteinen und ist doch ganz anders. Zum Beispiel besteht sie nicht nur aus einer Mehlsorte, sondern gleich auf vier. Weil der Teig für die Pinsa lange ruht – bis zu fünf Tage – und vorsichtig verarbeitet wird, bildet er viele Luftbläschen und ist besonders bekömmlich und nach dem Backen leicht, locker und außen knusprig. Geschmacklich ist der Teigboden eher neutral und eröffnet damit eine ganze Reihe von Möglichkeiten für den Belag – sogar süße Toppings wie Nutella, Früchte und Co. sind ohne weiteres möglich.

Rezept für Pinsa: Diese Zutaten brauchen Sie

  • 350 g Weißmehl
  • 50 g Vollkornmehl
  • 75 g Reismehl
  • 25 g Kichererbsenmehl oder Sojamehl
  • 1,5 g frische Hefe
  • 360 ml Wasser
  • 5 g Salz
  • 5 ml Olivenöl

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So backen Sie die Pinsa selbst

  1. Lösen Sie die Hefe in etwas warmem Wasser mit einer Prise Zucker auf und lassen Sie die Mixtur etwa zehn Minuten ziehen. Dass die Hefe aktiv ist, erkennen Sie an den Bläschen, die sich in dieser Zeit bilden.
  2. Vermischen Sie die Mehlsorten miteinander und rühren Sie das Hefewasser und das restliche Wasser mit dem Handrührgerät darunter. Kneten Sie die Masse etwa fünf Minuten.
  3. Geben Sie dann das Salz zu und kneten Sie noch einmal fünf Minuten.
  4. Dann das Olivenöl dazugeben und falls der Teig zu trocken ist noch schlückchenweise Wasser – dabei weitere zehn Minuten kneten.
  5. Lassen Sie den Pinsa-Teig danach etwa 30 Minuten ruhen und kneten Sie ihn alle zehn Minuten kurz durch.
  6. Geben Sie dann den Teig in einen Behälter, den Sie abdecken können und lassen Sie den Teig im Kühlschrank 48 Stunden gehen.
  7. Nehmen Sie den Teig danach aus dem Kühlschrank und lassen Sie ihn bis in den Kern auf Zimmertemperatur kommen.
  8. Ziehen und falten Sie den Teig dann kurz und schneiden Sie ihn in vier Teile, die Sie zu vier „Eiern" formen. Diese noch ein bis zu zwei Stunden gehen lassen.
  9. Bestäuben Sie den Teig danach mit etwas Weizenmehl und ziehen Sie ihn jeweils in eine ovale Form.
  10. Nun können Sie Ihre Pinsa nach Geschmack belegen – empfindliche Zutaten aber erst nach dem Backen auflegen oder kurz vor Garzeitende.
  11. Am besten backen Sie sie auf einem gut durcherhitzten Pizzastein bei 240 Grad für etwa 10 Minuten. Alternativ können Sie ein Backblech dünn mit Öl einstreichen.

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Der perfekte Belag für selbstgemachte Pinsa

  • Tomaten
  • Mozzarella
  • Hackfleisch
  • Kartoffeln
  • Rindersteak
  • Vitello Tonnato
  • Feigen
  • Spargel
  • Schinken
  • Salami
  • Spinat usw.

Lassen Sie Ihrer Phantasie und Ihrem Geschmack einfach freien Lauf. (ante) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben.
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Pixabay
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet.
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © Pixabay
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser.
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Pixabay
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf.
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf. © Pixabay
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren.
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © Pixabay
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren.
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Pixabay
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank.
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © Pixabay
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden.
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Pixabay
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © Pixabay
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt die Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Die Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt die Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Die Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein. © Pixabay
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn.
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © Pixabay
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf. © Pixabay
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein.
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. © Pixabay
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar.
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Pixabay
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen. © Pixabay

Rubriklistenbild: ©  picture alliance/dpa/Oliver Berg

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