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Abnehmen, ohne zu hungern: Wie Sie mit der Volumetrics-Diät Gewicht verlieren

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Von: Sophia Lother

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Ohne Ende schlemmen und dabei auch noch Gewicht verlieren? Das verspricht eine Diät aus den USA.

Kassel – Abnehmen mithilfe von Diäten verbinden viele mit einem: Hungern. Doch das muss nicht sein, zumindest, wenn man den Versprechen der Volumentrics-Diät glaubt. Mithilfe dieser Methode, die jeder zu Hause ohne teure Hilfsmittel oder Abos durchführen kann, sollen die Pfunde im Nu purzeln.

Doch was versteht man unter der Volumentrics-Diät und führt die Methode wirklich zu Abnehm-Erfolgen? Ein Überblick:

Abnehmen mit der Volumetrics-Diät: Wie funktioniert die Methode?

Dreh und Angelpunkt der Diät ist es, Lebensmittel zu sich zu nehmen, die einerseits viele Nährstoffe haben, andererseits aber wenig Kalorien. Die Menge an Nahrungsmitteln, die man zu sich nimmt, sind dabei weniger entscheidend, was den ein oder Abnehmwilligen freuen dürfte. Denn Hungern steht im Grunde nicht auf dem Plan der Volumetrics-Diät.

Entwickelt hat die Abnehm-Methode die Professorin Barbara Rolls, sie ist an der Pennsylvania State University angestellt. Mit ihrem Buch über die Volumetrics-Diät verspricht sie schon im Titel ein Sättigungsgefühl mithilfe von weniger Kalorien. Wichtig bei diesem Abnehm-Prinzip sind die verschiedenen Kategorien von Nahrungsmitteln:

Abnehmen mit der Volumetrics-Dität: Was dahinter steckt

Wie bereits erwähnt, spielen das Volumen und die Kaloriendichte der Lebensmittel bei dieser Diät eine große Rolle. Statt verzichten und möglichst wenig essen zu müssen, sollen Abnehmwillige stattdessen reichlich zuschlagen, jedoch eben nicht bei Lebensmitteln aus den höheren Gruppen. Stattdessen sollte vor allem von nicht-stärkehaltigem Obst und Gemüse reichlich geschlemmt werden. Lebensmittel mit hohem Wassergehalt und Suppen sind ein zentraler Faktor, denn sie liefern viel Sättigung bei vergleichsweise wenig Kalorien.

Das Gesundheitsportal Healthline hat zusammengestellt, wie ein Tag mit der Volumetrics-Diät aussehen könnte:

Abnehmen ohne Hungern: Was sagt die Wissenschaft zur Volumetrics-Diät?

Es gibt bereits einige Forschungsarbeiten, die sich mit der Energiedichte von Lebensmitteln beschäftigt haben. So lieferte eine Metaanalyse von 23 Studien, die Fachjournal Nutrition erschienen ist, vielversprechende Ergebnisse. Sie zeigte, dass Lebensmittel mit einer sehr hohen Energiedichte einen starken Zusammenhang mit einer Gewichtszunahme aufwiesen und kam zu dem Schluss: „Eine geringere Energiedichte von Nahrungsmitteln sollte als Präventionsstrategie für Adipositas betrachtet werden“.

Bei der Volumetrics-Diät kann man sich an bestimmten Lebensmitteln vollkommen satt essen. (Symbolfoto)
Bei der Volumetrics-Diät kann man sich an bestimmten Lebensmitteln vollkommen satt essen. (Symbolfoto) © imageBROKER/Imago

Eine Studie im JN The Journal of Nutrition, untersuchte den Effekt einer Diät mit geringer Energiedichte auf das Gewicht von 94 übergewichtigen Frauen. Hier zeigte sich, dass die Methode dabei hilft, den Appetit zu kontrollieren und Heißhunger-Attacken zu verhindern. Übrigens: Eine Studie aus dem Jahr 2018 kam zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass Heißhunger-Attacken durch das Riechen an dem Nahrungsmittel der Begierde für über zwei Minuten deutlich reduziert werden konnten. (slo)

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