Zehn Anzeichen

Krebserkrankung: Deuten Sie die Warnsignale richtig

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Wer das Rauchen aufhört, tut seiner Gesundheit viel Gutes: Schließlich ist es ein großer Risikofaktor, an Krebs zu erkranken.

Die Krebsneuerkrankungen steigen mit jedem Jahr. Doch manche sind, wenn sie früh erkannt werden, erfolgreich zu behandeln. Achten Sie daher auf folgende Warnzeichen.

Lunge, Gehirn oder sogar die Knochen: Es gibt viele verschiedene Krebsarten, die sich in den Organen oder Geweben des Körpers ausbreiten können. Sie gelten neben Herz-Kreislauferkrankungen als Hauptursachen, die das Sterblichkeitsrisiko erhöhen.

Und wie das Robert-Koch-Institut (RKI) nun verkündet, liegt die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an Krebs zu erkranken, für deutsche Männer bei 50,7 Prozent und für Frauen bei etwa 42,8 Prozent. Angeblich wird die Zahl in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen.

Krebserkrankungen steigen mit zunehmendem Alter an

Besonders im Alter ist das Risiko oftmals größer, an Krebs zu erkranken. Und da die Menschen durch die moderne Medizin immer älter werden, steigt somit auch die Wahrscheinlichkeit an, einmal im Leben daran zu erkranken. Doch das ist oft leichter gesagt als getan: Schließlich merken viele Betroffene im Frühstadium noch nicht viel, da die Symptome zu leicht sind – oder sie auch anderen Krankheiten ähneln könnten.

Mögliche Hauptrisikofaktoren für Krebserkrankungen sind:

Doch wenn Sie merken sollten, dass manche Beschwerden anhaltend sind oder Ihr Körper sich auffällig verändert hat, sollten Sie nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Dennoch empfiehlt es sich,auf mögliche Warnsignale zu achten und bei Bedarf einen Arzt aufzusuchen.

"Wenn eine Lymphknotenschwellung auffällt, könnte es sich um die typische Begleiterscheinung eines Infekts handeln. Ist sie nach zehn oder 14 Tagen immer noch da, sollte sich das ein Arzt ansehen", erklärt Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft gegenüber Focus Online.

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Diese zehn Anzeichen könnten für Krebs sprechen

Drei typische Krebssignale sind laut dem Experten:

  • Eine körperliche Veränderung, wie zum Beispiel ein Leberfleck, der immer größer wird.
  • Wiederholte (Zwischen-)Blutungen
  • Gestörte Körperfunktionen, wie etwa sehr langanhaltende Schluckbeschwerden

"Symptome wie chronische Müdigkeit, Gewichtsverlust und Schmerzen treten häufig erst auf, wenn der Krebs bereits fortgeschritten ist", erklärt der Krebsmediziner. Sieben weitere Anzeichen hat die Amerikanische Krebsgesellschaft unter der Abkürzung "CAUTION" (zu deutsch: "Vorsicht", "Achtung") zusammengefasst.

  • Darm- oder Blasenbeschwerden ("Change in bowel or bladder Habits"): Der Stuhl verfärbt sich komisch oder wird breiig. Zudem können Verstopfung und Durchfall drohen. Außerdem kann sich Blut im Urin befinden.
  • Nichtheilende Wunden ("A sore that will not heal"): Wunde Stellen bleiben offen, entzünden sich. Sie schmerzen sehr oder werden sogar größer und fangen an zu bluten.
  • Seltsame Blutungen oder Ausflüsse ("Unusual discharge or bleeding"): Blut im Stuhl oder Urin, Magenbluten oder Flüssigkeit, die aus dem Intimbereich austritt.
  • Knoten ("Thickening or lump"): Hier geht es um fühlbare körperliche Veränderungen, wie Verhärtungen, die sich ertasten lassen oder auch Schwellungen unter der Haut.
  • Schluckbeschwerden ("Indigestion or difficulty swallowing"): Engegefühl im Hals oder der Brust, erschwertes Schlucken, Völlegefühl
  • Hautveränderung in Muttermalen oder Warzen ("Obvious change in a wart or mole"): Das betrifft vor allem Farb- oder Formveränderungen, Vergrößerungen oder wenn diese seltsam hervorstehen.
  • Husten und Heiserkeit ("Nagging cough or hoarseness"): Reibeisenstimme, Keuchhusten oder Blut im Auswurf.

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jp

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