Akupunktur in der Schwangerschaft

Für jede werdende Mutter ist die Schwangerschaft eine sehr ereignisreiche Zeit mit vielen wunderbaren Momenten. Unter den alternativen Heilmethoden bietet sich besonders die Traditionelle Chinesische Medizin an, um Beschwerden während der Schwangerschaft und während der Geburt zu lindern.

Damit sich Mutter und Kind während der Schwangerschaft rundum wohlfühlen, bietet die Traditionelle Chinesische Medizin für jede Situation das Richtige an:
-Die chinesische Ernährungslehre, die mit ihren individuell zusammengestellten Kraftsuppen, Mutter und Kind vor und auch nach der Geburt optimal versorgen und aufbauen.
-Die chinesischen Arzneimittel, die eingesetzt werden können, wenn die Schwangere zu Übelkeit, Müdigkeit oder Erkältungsanfälligkeit neigt oder das ungeborene Kind zu unruhig wird.
-Und natürlich die Akupunktur, die in jeder Phase der Schwangerschaft die kleinen Beschwerden, die durch die großen Umstellungen im Körper der werdenden Mutter entstehen, schnell und ohne Nebenwirkungen lindern kann.

„Da kann man nichts machen“ oder „Das gehört eben dazu“ – so lauten die Kommentare oft, wenn es um Beschwerden geht, die typischerweise in der Schwangerschaft auftreten. Weil Medikamente während der Schwangerschaft für die meisten tabu sind, erscheint „Durchhalten“ als einzige Alternative. Dabei schränken die Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Rückenschmerzen die Schwangeren im Alltag oft erheblich ein und beeinträchtigen sie beim Arbeiten oder Laufen. Ursache dafür ist einmal die Hormonumstellung, die im Körper dazu führt, dass sich das Gewebe auflockert, um möglichst geschmeidig für die Geburt zu sein. Folgen sind die Lockerung von Sehnen, Bändern, Gelenken und auch Ödeme. Gleichzeitig hat die Schwangere durch die Gewichtszunahme mehr zu tragen und die Muskulatur muss ausgleichen, was die Wirbelsäule durch den gelockerten Stützapparat nicht mehr schafft. Schmerzen und Verspannungen im unteren Rücken-und Beckenbereich sind die Folge.

Eine andere Umstellung bereitet der Schwangeren das Ausbleiben der Regel: Qi und Blut sind nun besonders üppig vorhanden, was den normalen Energiefluss dahingehend behindern kann, dass die Energie statt, wie gewohnt, nach unten zu fließen, nun nach oben fließt und zu Übelkeit, Erbrechen und Sodbrennen führt. Hier eignet sich die Akupunktur wunderbar dank ihrer guten Verträglichkeit und wegen des Ausbleibens von Nebenwirkungen. Ebenso ist die Akupunktur hervorragend bei der Geburtsvorbereitung einzusetzen, um Mutter und Kind einen natürlichen und stressfreien Geburtsverlauf zu ermöglichen. Die geburtsverkürzende Wirkung der Akupunktur wird erst ausgelöst, wenn der Körper der Frau auf natürlichem Wege zur Geburt reif ist. Hiermit beginnt man also ab der 36. Schwangerschaftswoche, damit die Schwangere entspannt und voller Selbstvertrauen die Geburt durchleben kann.

(Quelle: Kerstin Marx, Heilpraktikerin aus Kassel)

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