HAUSTIERE UND IMMUNSYSTEM

Allergieprävention: Schützen Katze und Hund möglicherweise vor Allergien?

Eine Frau hat einen kleinen braunen Hund auf dem Arm und küsst seine Schnauze (Symbolfoto)
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Die Liebe zum Haustier kann riesig sein. Forscher zeigen nun, dass auch das Immunsystem profitiert (Symbolfoto)

Früher erhielten Familien oftmals den Rat, auf Haustiere zu verzichten, um kleine Kinder vor Allergien zu schützen. Die neue Leitlinie zur Allergieprävention stuft das Risiko nun offenbar als geringer ein.

Berlin – Fellträger gehören weltweit neben Hausstaubmilben und Pollen zu den häufigsten Auslösern sogenannter Inhalationsallergien. Unter den Haustieren, die Tierhaarsensibilisierungen verursachen können, ist die Katze mit Abstand auf Platz 1. Dies liegt einerseits an ihrem hohen Allergiepotenzial, zeigt aber andererseits auch die Beliebtheit der pelzigen Vierbeiner in Deutschland.

Mediziner haben schon früh den Zusammenhang zwischen Tierhaltung und der Entwicklung allergischer Erkrankungen und Asthma untersucht. Daher gibt es inzwischen zahlreiche Querschnitts- und Kohortenstudien zum Risiko frühkindlicher oder pränataler Exposition gegenüber Katze und Hund. Die Ergebnisse dieser Studien sind teilweise widersprüchlich. Studiert man die Metaanalysen, finden sich letztlich keine klaren Beweise, dass frühkindlicher Tierbesitz automatisch mit einem erhöhten Allergie- oder Asthmarisiko verbunden ist. In einigen Studien finden sich sogar Hinweise auf schützende Effekte, insbesondere gilt das für den Hundebesitz.**24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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