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Alzheimer: Tagschläfrigkeit kann frühes Symptom für Demenz sein

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Von: Judith Braun

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Älterer Mann liegt auf einem Sofa und hat die Augen geschlossen.
Ein Mittagsschlaf ab einer Stunde kann laut einer Studie das Risiko für Demenz um 40 Prozent erhöhen. © Westend61/IMAGO

Schlafveränderungen können ein Hinweis auf Veränderungen im Gehirn sein. Laut einer Studie kann ein langer Mittagsschlaf ein Demenz-Frühsymptom sein.

Ein ausgiebiger und langer Mittagsschlag gehört für viele Senioren zu ihrem Alltag dazu. Allerdings kann ein zu langes Nickerchen am Tag nicht nur das Risiko für Alzheimer erhöhen. Gleichzeitig kann Tagschläfrigkeit oder langes Schlafen am Tag auch ein Frühsymptom sein, welches möglicherweise auf eine Demenz-Erkrankung hindeutet.
Das zeigen Ergebnisse einer Studie, wie 24vita.de verrät.

Für die im Fachmagazin Alzheimer‘s and Dementia veröffentlichte Studie wurden 1400 Teilnehmer im Durchschnittsalter von 81 Jahren über einen Zeitraum von 14 Jahren an der Harvard Medical School und der UC San Francisco untersucht. 76 Prozent der Teilnehmer litten zu Beginn der Studie unter keinen kognitiven Störungen, 20 Prozent unter leichten, während vier Prozent an Alzheimer erkrankt waren. 24 Prozent der Teilnehmer, die zu Beginn unter keinen geistigen Beeinträchtigungen litten, entwickelten nach sechs Jahren eine Alzheimer-Erkrankung. Im Vergleich zu den Teilnehmern, die nicht an Alzheimer erkrankten, stellten die Forscher einen Unterschied bei den Schlafgewohnheiten fest.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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