Angeschnittenes Gemüse in Klarsichtfolie wickeln

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Wasserhaltiges Gemüse wie Gurken sollten im Kühlschrank immer mit Klarsichtfolie eingepackt werden. Alufolie kann oxidieren und dabei Metall auf das Gemüse übergehen. Foto: Jan-Philipp Strobel

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Angeschnittenes Gemüse kommt zum Aufbewahren besser in Klarsicht- als in Alufolie. Küchenchefs erklären, worauf bei der Lagerung zu achten ist, damit auch Nahrungsmittelreste lange frisch bleiben.

Im Kühlschrank gilt: Klarsicht- statt Alufolie. Grund sei die Oxidationsgefahr bei Alufolie, sagte Rainer Werchner, Vorstandsmitglied beim Verband der Köche Deutschlands. Wenn die Folie mit bestimmten Lebensmitteln in Berührung kommt, können sich winzige Aluminiumteilchen lösen und möglicherweise auf die Nahrung übergehen.

Doch was tun mit dem angeschnittenen Gemüse, das man noch aufbewahren möchte? Wasserhaltige Sorten wie Tomaten, Gurken und Zucchini sollten auf jeden Fall in Klarsichtfolie gewickelt werden, rät Werchner. Gleiches gelte für Kohlvarianten. "Wurzelgemüse wie Karotten und Sellerie brauchen eigentlich keine besondere Verpackung", meint der Experte. Ansonsten könne man aber auch sie in Klarsichtfolie wickeln.

Christian Singer, Küchenchef in Tim Raues Restaurant, hat noch einen besonderen Tipp für "stabiles" Gemüse wie Zucchini: Das umwickele man am besten mit einem feuchten Tuch von der Küchenrolle, dann komme noch die Frischhaltefolie drumherum. "Bei einer Tomate allerdings würde man nur eine Frischhaltefolie über die Schnittfläche legen. Diese würde durch das feuchte Tuch zu schnell matschig werden."

Verband der Köche Deutschlands

Restaurant Tim Raue

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