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Zuckendes Auge kann Anzeichen für ernste Krankheiten sein

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Von: Natascha Terjung

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Das Augenlid zuckt, nach wenigen Minuten ist es wieder vorbei - das kennen sicher viele. Meistens ist das harmlos. Augenzucken kann aber auch auf Krankheiten hindeuten.

Frankfurt – Wer kennt es nicht: Auf einmal fängt das Augenlid an zu zucken. Manchmal ist das Gefühl so stark, dass man denkt, andere Menschen könnten das Flattern am Auge sogar sehen. Meistens ist ein zuckendes Auge nichts Ernstes und verschwindet nach wenigen Minuten wieder. Sollte das Zucken allerdings mehrere Tage oder Wochen andauern, sollte das Anlass sein, sich medizinisch untersuchen zu lassen.

Laut Focus kann ein zuckendes Auge Anzeichen für folgende Krankheiten sein:

Mit dem Blutdruck stimmt etwas nicht

Wenn der Blutdruck steigt, kann ein pulsierendes Blutgefäß den Nerv am Auge reizen. Das führt dazu, dass der Lidmuskel anfängt zu zucken. Ist der Blutdruck dauerhaft erhöht, können zum Beispiel eine Herzschwäche oder einen Schlaganfall die Folge sein. Sollte der Verdacht von zu hohem Blutdruck vorliegen, kann der Blutdruck zu verschiedenen Zeiten gemessen werden. Ab einem Blutdruck von 140 zu 90 mmHg liegt Bluthochdruck vor. Dann sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Ein gesunder Lebensstil kann außerdem den Blutdruck senken, unter anderem kann Schwarztee blutdrucksenkend wirken.

Zu wenig Entspannung im Alltag

Stress begünstigt Bluthochdruck, berichtet Focus. Ein ständig zuckendes Lid kann deshalb ein Anzeichen für Burn-out sein. Der Stress sollte auf jeden Fall reduziert werden. Entspannungsübungen könnten dabei helfen, den Lidmuskel wieder zu beruhigen.

Ein zuckendes Auge kann viele Ursachen haben, oft ist es harmlos - es kann aber auch auf eine schwere Krankheit hindeuten.
Ein zuckendes Auge kann viele Ursachen haben, oft ist es harmlos - es kann aber auch auf eine schwere Krankheit hindeuten. © Imago

Die Schilddrüse produziert zu viele Hormone

Die Schilddrüse ist für die Produktion von Hormone verantwortlich, heißt es bei Focus. Die Hormone T3 und T4 beeinflussen beispielsweise das Wachstum des Nervensystems, sind am Stoffwechselprozess beteiligt und regeln die Körpertemperatur. Wenn die Schilddrüse allerdings zu viel davon produziert, könnten Herzrasen, Nervosität und Muskelzucken die Folge sein. Auch hier empfiehlt sich der Gang zu einem Arzt oder eine Ärztin. Sollte eine Schilddrüsenfehlfunktion diagnostiziert werden, kann das mit entsprechenden Medikamenten behandelt werden. Auf eine Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion können verschiedene Symptome hindeuten.

Der Körper braucht Magnesium

Ein Mangel an Magnesium im Körper könne ebenfalls Muskelzucken verursachen – auch am Auge. Denn das Mineral ist wichtig für die Funktion der Muskeln und Nerven. Außerdem kann Magnesiummangel zu Kopfschmerzen und Schlafstörungen führen. Ein Richtwert für eine ausreichende Menge am Tag liegt laut Angaben der deutschen Gesellschaft für Ernährung zwischen 300 und 350 Milligramm.

Der Alkoholkonsum ist zu hoch

Der Missbrauch von Alkohol und andere Drogen kann bleibende Schäden im Gehirn verursachen. Wenn die Nerven die Signale nicht mehr richtig übertragen können, kann sich das auch in einem Zucken der Augenlider äußern. Betroffene sollten schnellstmöglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Laut Informationen von Focus könnten das Augenzucken und die körperlichen Schäden dauerhaft bleiben. Eine neue Studie zeigt, wie schädlich Alkohol sein kann. (ter)

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch.

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