Bei Arthrose nicht sofort unters Messer

Bochum - Bei Hüft- oder Kniearthrose sollten sich Patienten nicht zu früh operieren lassen. Die Beschwerden der Gelenkerkrankung können besser durch andere Methoden gelindert werden.

Arthrose-Patienten sollten sich nicht zu früh unters Messer legen. Zunächst sollten sie versuchen, ihre Beschwerden mit einer Physiotherapie zu lindern, rät der Bundesverband selbstständiger Physiotherapeuten (IFK). Die Koordinations-, Gleichgewichts- oder Kräftigungsübungen einer Physiotherapie könnten dazu beitragen, Schmerzen zu lindern, den Knorpelstoffwechsel anzukurbeln und die Beweglichkeit des Gelenks wiederzugewinnen.

Einige Operationen, wie die Schlüsselloch-Operation bei Knie-Arthrose, bringen dagegen laut IFK keinen Erfolg. Das habe der Heilmittelreport 2011 der Krankenkasse Barmer GEK ergeben.

Arthrose sei eine Gelenkerkrankung, bei der vor allem in Hüfte und Knie der Knorpel zurückgehe und sich die Gelenkflüssigkeit verringere. Das führe zu Gelenksteife und Bewegungseinschränkungen. Arthrose bekämen besonders ältere Menschen, teilt der IFK mit. Aber auch Fehlstellungen, wie X- oder O-Beine könnten eine Ursache sein.

dpa/tmn

Rubriklistenbild: © dpa

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