Mehr als nur ein Feierabendbier

Auszeit fällt schwer: Zeichen für Alkoholproblem

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Wer täglich Alkohol trinkt, bekommt wahrscheinlich ein Abhängigkeitsgefühl.

Mit Alkohol ist das so eine Sache: Schnell wird das Feierabendbier zur Gewohnheit. Wem es schwer fällt, regelmäßig alkoholfreie Tage einzulegen, sollte aufhorchen.

Bonn - Wer keine zwei Tage ohne Alkohol aushält, sollte das als Alarmsignal sehen. Wird man in dieser alkoholfreien Phase nervös oder schwitzt, sollte man ebenfalls zum Arzt gehen. Gleiches gilt, wenn die Gedanken an den zwei Tagen um Alkohol kreisen.

Wer sich zunächst einen Überblick über seinen Alkoholkonsum verschaffen will, sollte über eine Woche oder auch länger Protokoll führen. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe im neuen Ratgeber "Riskante Partnerschaft. Mehr Gesundheit - Weniger Alkohol" hin. In ein solches Trinktagebuch trägt man ein, wann, wo und in welcher Stimmung man getrunken hat und notiert auch die Menge. Eine entsprechende Vorlage gibt es entweder in dem Ratgeber der Krebshilfe, auf der Webseite der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) oder als kostenlose App namens Trinktagebuch für iOS und Android.

Die laut DHS empfohlene tägliche Höchstmenge für Frauen liegt bei 12 Gramm Alkohol - das entspricht 0,3 Liter Bier beziehungsweise 0,125 Liter Wein (etwa 10 Gramm Alkohol). Bei Männern gelten 24 Gramm Alkohol als Grenze. Das entspricht 0,6 Litern Bier oder 0,25 Litern Wein (20 Gramm Alkohol).

dpa/tmn

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