Bei Babywunsch Impfschutz gegen Röteln checken

Unverhofft kommt oft – und damit ist es für einige Impfungen zu spät. Denn manche Impfstoffe dürfen während einer Schwangerschaft nicht verabreicht werden, beispielsweise die gegen Röteln. Aber gerade eine Infektion ist für das Ungeborene gefährlich, wenn die Mutter nicht immun ist. Grund: Die Infektion kann von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden.

In den ersten drei Schwangerschaftsmonaten ist das Risiko einer schweren Schädigung für das Ungeborene besonders groß. Die Folgen: Es drohen Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut rät allen Frauen im gebärfähigen Alter, die einmal geimpft wurden, zu einer zweiten Impfung.

Kombinierte Impfung

Um eine Infektion von Schwangeren zu verhindern, sollten generell alle Personen im näheren Umfeld gegen Röteln geimpft sein. Der Mindestabstand zwischen der Erst- und der Zweitimpfung beträgt mindestens vier Wochen. Fehlt auch der Masern-Schutz, wird die Impfung mit einem MMR-Kombinationsimpfstoff empfohlen. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen.

Das Röteln-Virus ist deshalb so heimtückisch, weil es schnell als Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird und die Hälfte aller Röteln-Infektionen ohne Krankheitssymptome verläuft. (akz/nh) E Weitere Infos: www.impfen-aktuell.de

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