Ballett: Training für Körper und Seele

Eleganz, Kraft und Körperspannung - das sind Eigenschaften, die Balletttänzern zugeschrieben werden. Natalie Portman hat es zuletzt im Film „Black Swan“ vorgemacht.

„Beim Tanz wird die gesamte Rücken-, Arm-, Bein- sowie Bauchmuskulatur trainiert. Wirbelsäule und Hüfte werden beweglicher“, sagt Mona Brandenburg, Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbandes für Tanzpädagogik in Essen. Zusätzlich stärke das Training das Immunsystem und wirke sich positiv auf Cholesterin- und Blutzuckerwerte sowie Knochendichte aus.

Doch auch die Seele profitiert laut Brandenburg: „Ballett fordert den gesamten Körper und das wirkt sich positiv auf seinen Geist aus.“ Es entstehe das Gefühl, sich gesund zu fühlen. „Durch die Ausschüttung von Endorphinen verbessert sich die Stimmung der Tänzer, nervöse Spannungen können abgebaut werden“, erläutert die Tänzerin und Gründerin einer Hamburger Ballettschule. Sie rät, mit dem Training etwa ab dem 10. Lebensjahr zu beginnen.

Erlernen lasse sich Ballett bis ins hohe Alter in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Amateure sollten sich gerne zu klassischer Musik bewegen und Spaß daran haben, vom Tanzpädagogen festgelegte Bewegungsfolgen abzunehmen. Bei chronische Erkrankungen der inneren Organe, der Gelenke und der Muskulatur sollte man vorher allerdings mit einem Arzt sprechen.

Bei der Auswahl eines Tanzstudios oder einer Ballettschule sollten Interessierte darauf achten, dass Schwingboden, höhenverstellbare Ballettstangen, gute Belüftung sowie helle und saubere Räume vorhanden sind. Der Tanzlehrer sollte in Ballettpädagogik ausgebildet sein, das heißt eine mindestens dreijährige Vollausbildung absolviert haben. (dpa)

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