Am Bauch abnehmen

Bauch weg mit drei simplen Regeln - Sportwissenschaftler verrät wie

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Gesunde Ernährung spielt eine wichtige Rolle, wenn man sich an der 2+2+4-Formel versuchen will.

Sie haben bereits alle möglichen Diäten ausprobiert, doch der Bauch will einfach nicht kleiner werden? Dann versuchen Sie es mit folgender einfachen Methode.

Nicht nur die Weihnachtszeit lässt bei vielen das Bäuchlein wachsen: Auch ein Bürojob, falsche Ernährung und generell zu wenig Sport lassen den Bauchumfang bedenklich in die Breite schnellen. Das kann sogar gefährlich werden, wenn der Bauchumfang eine gewisse Zentimeterzahl übersteigt. Bei Frauen gilt ein Bauchumfang von über 88 Zentimetern als bedenklich, weil dieser das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen stark erhöht. Bei Männern stufen Mediziner einen Bauchumfang von 102 Zentimetern als gesundheitsgefährdend ein.

Bauchfett reduzieren mit der 2+2+4-Formel

Doch wie bekommt man hartnäckiges Bauchfett in den Griff? Hierzu kursieren diverse Ernährungskonzepte und Trainingspläne wie etwa die 2+2+4-Formel. Sie verspricht nicht weniger, als dass man durch sie fünf Zentimeter Bauchumfang in zwölf Wochen verliert. Entwickelt wurde die Formel von Sportwissenschaftler und Buchautor Dr. Dr. Michael Despeghel. Ihm zufolge soll das Befolgen drei einfacher Regeln zu einem flachen Bauch verhelfen.  

Die Regeln der 2+2+4-Formel zur Reduzierung von Bauchfett im Überblick:

  • Ausdauertraining regt den Fettstoffwechsel an: Planen Sie zweimal pro Woche Ausdauertraining wie Radfahren, Schwimmen oder Rudern ein.
  • Krafttraining lässt Muskelmasse wachsen und erhöht so den Grundumsatz: Trainieren Sie mindestens zweimal wöchentlich Ihre Bauch-, Po-, Bein-, Rücken- und Armmuskulatur.
  • Ausgewogene und gesunde Ernährung spart Kalorien ein: Achten Sie an mindestens vier Tagen in der Woche darauf, auf ungesunde Nahrungsmittel wie Fertigprodukte, Fast Food oder zucker- und fettreiche Speisen zu verzichten.

Mehr zum Thema: Bauchfett reduzieren: Eine Tasse dieses Getränks kurbelt die Fettverbrennung im Schlaf an.

Drei Tage schlemmen und faul sein nach der 2+2+4-Formel

Die 2+2+4-Formel soll auch für eher gemütliche Zeitgenossen geeignet sein, die eher zu den Sportmuffeln und Genießern zählen. Denn an den drei Tagen der Woche, die nach Abzug der sportintensiveren Tage und der Zeit der bewussten Ernährung übrig bleiben, kann Despeghel zufolge geschlemmt werden. Auch Bewegung "darf" an diesen Tagen vernachlässigt werden.

Anhänger der 2+2+4-Formel gibt es bereits, auch weil sie erfolgreich an rund 150 Probanden getestet wurde. Diese konnten ihren Bauchumfang nach zwölf Wochen im Schnitt um fünf Zentimeter reduzieren.

Umfrage zum Thema

Quellen: www.focus.de, www.aok.de 

Lesen Sie auch: Hartnäckiges Bauchfett? Mit dieser Diät verschwindet die Wampe.

jg

Wie Frauen ihre Muskeln richtig trainieren

Von Krafttraining in nüchternem Zustand raten Experten ab - der Körper benötigt Energie für das Training. Graham Morris/Fitness First Foto: Graham Morris
Von Krafttraining in nüchternem Zustand raten Experten ab - der Körper benötigt Energie für das Training. Graham Morris/Fitness First Foto: Graham Morris © Graham Morris
Krafttraining findet nicht nur an Geräten statt. Kurze Sprints etwa verbessern auch Ausdauer und Kraft. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Krafttraining findet nicht nur an Geräten statt. Kurze Sprints etwa verbessern auch Ausdauer und Kraft. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn © Monique Wüstenhagen
Frauen sprechen auf Muskeltraining genauso gut an wie Männer. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
Frauen sprechen auf Muskeltraining genauso gut an wie Männer. Wichtig ist eine fachkundige Anleitung. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn © Tobias Hase
Im Fitnessstudio ist der Stepper eine gute Wahl, wenn neben Ausdauer auch Muskeln beansprucht werden sollen. Foto: Marius Becker/dpa-tmn
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Pierre Geisensetter ist Unternehmenssprecher von McFit. Foto: Chris Gonz/McFit/dpa-tmn
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Wilhelm Bloch ist Leiter der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Foto: DGSP/dpa-tmn
Wilhelm Bloch ist Leiter der Abteilung Molekulare und zelluläre Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Foto: DGSP/dpa-tmn © DGSP

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