Gemüsetheke

Kohlrabi: Nach dem Einkauf Blätter entfernen

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Frischen Kohlrabi erkennen Verbraucher an den grünen Blättern.

An der Gemüsetheke sollte man auf die Kohlrabi-Blätter achten. Denn sie zeigen, ob die Knollen frisch sind. Nach dem Einkauf müssen die Blätter aber weichen. Denn weder für die Lagerung noch für die Zubereitung sind sie nützlich.

Bonn - Bei Kohlrabi sollten Verbraucher nach dem Einkauf umgehend die Blätter entfernen. Das Laub entziehe der Knolle viel Feuchtigkeit, heißt es beim Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.

Bei Kohlrabi ist es wichtig, dass die Blätter beim Kauf noch am Gemüse sind: Sie zeigen, wie frisch der Kohlrabi ist, und sollten immer grün und keinesfalls welk sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich die Knollen dann etwa eine Woche lagern. Wickelt man sie in ein feuchtes Tuch ein, funktioniert das sogar noch länger.

Anders als viele andere Kohlsorten sind Kohlrabi den Experten zufolge leicht verdaulich. Der Geschmack ist süßlich-würzig. Kohlrabi eignet sich als gedünstete Gemüsebeilage, schmeckt aber auch roh als Snack oder im Salat.

Infos des Verbandes

Die Mini-Kohlrabi sind noch kaum als Knolle zu erkennen. Doch die feinen Stiele, die sich jetzt im Frühsommer ernten lassen, sind besonders lecker. "Die kann man wunderbar im Ganzen essen", sagt Daniel Achilles vom Restaurant "Reinstoff" in Berlin. Der Spitzenkoch empfiehlt, die kleinen Stiele sauer einzulegen - in eine Marinade aus Essig und Gewürzen. So lassen sich die Mini-Kohlrabi auch in mehreren Wochen noch genießen. Sie schmecken als Snack, zum Salat oder als Beilage zum Grillen.

dpa

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