Mythos oder Wahrheit

Bekommt man von Plätzchenteig Bauchschmerzen?

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Teig mit Backtriebmitteln, wie Hefe oder Backpulver, kann durchaus Bauchschmerzen hervorrufen, wenn er ungebacken verzehrt wird.

Gerne nascht der ein oder andere beim Plätzchenbacken von der noch rohen Teigmasse. Sie ist einfach zu verführerisch. Bekommt man von Plätzchenteig Bauchschmerzen?

In der heimischen Weihnachtsbäckerei kommt der Plätzchenteig oft nicht nur in den Ofen - ein gewisser Teil landet meist gleich im Magen des Bäckers. "Hör auf zu naschen - von rohem Teig bekommt man Bauchweh!" muss sich manch einer dann anhören. Aber stimmt das eigentlich?

Jein, sagt Katharina Stapel von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Sektion Niedersachsen. "Roher Keksteig kann dann zum Problem werden, sobald er Backtriebmittel, wie Hefe oder Backpulver enthält", sagt Stapel. Diese lockern zwar den Teig, produzieren aber Kohlendioxid. "Das Gas gelangt in den Magen-Darmtrakt und kann so zu Bauchschmerzen und Blähungen führen. Außer einem unguten Gefühl ist weiter aber nichts zu erwarten."

Immerhin: In Plätzchenteig gehören gerade Hefe aber auch Backpulver eher selten - Vorsicht ist also eher bei Kuchen- oder Brotteig geboten. Manche machen sich auch Gedanken, wenn rohe Eier im Teig sind - wegen der Gefahr einer Salmonelleninfektion. Deshalb sollte man immer nur ganz frische Eier verwenden.

dpa/tmn

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