Medizin-Sensation?

Belgische Forscher entdecken neues Körperteil

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Belgische Forscher entdecken neues Körperteil im Knie

Löwen - Chirurgen der belgischen Universität Löwen haben eigenen Angaben zufolge ein neues Körperteil entdeckt. Damit haben die Forscher ihrer Meinung nach ein Rätsel gelöst.

Bei dem Fund handelt es sich, laut der Universität, um ein Band im Knie, dessen Existenz bisher nur vermutet, aber nicht nachgewiesen worden sei.

Die Kniechirurgen Prof. Johan Bellemans und Steven Claes entdeckten demnach, dass das „anterolaterale Ligament“ (ALL) an der Außenseite des Knies verlaufe. Es sorge dort für die Stabilität des Knies.

Von Bedeutung sei der Nachweis dieses Bandes, weil nach Kreuzbandrissen gelegentlich eine Instabilität im Knie auftrete, die auf einer Verletzung des ALL-Bandes beruhe. Der Schriftführer der deutschen Anatomischen Gesellschaft, Prof. Friedrich Paulsen (Erlangen) zeigte sich in einer ersten Reaktion skeptisch: Er könne sich „nicht vorstellen, dass da wirklich etwas ganz Neues gefunden wurde“.

Ein Kreuzbandriss zählt zu den häufigsten Verletzungen bei Sportlern die Fußball oder Baskettball spielen oder Skifahren.

Wenn Sport schmerzt: So fies kann Training sein

Sportverletzung Hautaufschürung Platzwunde
Radfahrer ziehen sich bei einem Sturz oft schlimme Schürf- oder Platzwunden zu. Reinigen und desinfizieren Sie die Hautabschürfung umgehend. Ist die Verletzung tiefer als zwei Zentimeter, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Eventuell muss die Wunde genäht werden. © AFP
Sportverletzung
Wenn Bänder überspannt werden, können sie reißen. Dabei ist ein kurzer, stechender Schmerz spürbar. Besonders schmerzhaft ist ein Kreuzbandriss. Die Kreuzbänder verbinden das Knie mit dem Oberschenkelknochen. Reißen sie, ist eine Operation nicht zu vermeiden. Suchen Sie deshalb umgehend einen Arzt auf. © AFP
Sportverletzung Prellung
Donnert ein Ball gegen Ihren Körper oder stoßen Sie mit einem anderen Spieler zusammen, können Sie sich eine Prellung zuziehen. Die entsprechende Körperstelle schwillt an. Oft bleibt ein blauer Fleck zurück. Kühlen Sie den Bluterguss und schonen Sie sich, bis er abgeklungen ist. © AFP
Sportler sind besonders anfällig für Fußpilz.
Sportler sind besonders anfällig für Fußpilz. Die Pilze lauern im Schwimmbad oder unter den Duschen. Haben Sie sich infiziert, juckt es zwischen den Zehen, die Haut schuppt sich und teilweise bilden sich Bläschen. Das feuchtwarme Klima im Sportschuh begünstigt außerdem Fußschweiß und Fußgeruch.   © obs-Reckitt-Benckiser-Scholl
Sportverletzung Tennisarm
Ein Tennisarm tritt meist durch eine Fehlbelastung ein, zum Beispiel wenn Sie den Ball aus dem Handgelenk schlagen. Durch die einseitige Belastung wird die Streckmuskulatur des Unterarms überfordert. Dadurch schmerzt die Außenseite des Ellenbogens. Hier setzen die Sehnen des Muskels an. Schonen Sie Ihren Arm. Zudem kann eine Ellenbogenbandage die gereizten Sehnenansätze entlasten. © AFP
Sportverletzung: Gehirnerschütterung
Ein heftiger Schlag gegen den Kopf kann eine Gehirnerschütterung verursachen. Erste Anzeichen sind Gleichgewichtsstörungen, Benommenheit und Übelkeit. Durch den Zusammenprall funktionieren die Nervenzellen zeitweise nicht mehr oder werden irreversible zerstört. Das Gehirn kann die Schäden normalerweise schnell wieder beheben. Trotzdem ist ein Besuch beim Arzt unumgänglich. © AFP
Blasen
Tragen Sie beim Sport die falschen Socken oder reibt der Turnschuh, entstehen schnell unangenehme Blasen. Ein Blasenpflaster lindert den Schmerz. © obs-hansaplast
Vorbeugen können Sie Blasen, indem Sie ein Blasen-Gel auftragen. Es verringert die Reibung. © obs-hansaplast
Sonnenbrand
Gehen Sie im Sommer nie ohne Sonnenschutz joggen. Sonst drohen fiese Verbrennungen. © dpa
Radfahrer
Radfahrer scheuern sich häufig den Po wund, zum Beispiel, wenn der Sattel nicht passt oder sie die falsche Kleidung tragen. Vor allem bei Männern entzünden sich die Härchen am Po leicht. Dagegen hilft eine Rasur und Sitzcreme. © dpa

dpa/ml

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