Sie machen auch abhängig

Studie: BHs sind schlecht für Brüste

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Laut eines französischen Sportmediziners schädlich und nutzlos: der BH.

Berlin - BHs sind schlecht für das Brustgewebe und machen zudem abhängig. Das besagt zumindest eine neue Studie.

Wie ein französischer Sportmediziner der Universität der Franche-Comte in Besançon herausgefunden haben will, bringe das Tragen von BHs keinen Nutzen - im Gegenteil. Möglicherweise erweise es sich sogar als kontraproduktiv. So das erstaunliche Ergebnis von Jean-Denis Rouillon nach 15 Jahren Recherche. Wie die Welt berichtet, untersuchte Rouillon 320 Frauen.

Beginnt eine Frau in jungen Jahren mit dem Tragen von BHs, werde laut Bericht des Sportmediziners die "Aufhängung" im Inneren des Körpers zur Untätigkeit verurteilt und das Gewebe leiere aus.

Demnach entstehe bei Frauen - obwohl sie ursprünglich keinen benötigt hätten - eine gewisse Abhängigkeit vom Büstenhalter. Rouillon rät Frauen aber dennoch davon ab, gänzlich auf das Traqen von BHs zu verzichten.

Morbus Kram & Duckface: Das sind die fiesesten Frauenkrankheiten

Bitte nicht zu ernst nehmen: Der Autor Axel Fröhlich legt in seinem Buch "Frauenkrankheiten", erschienen im riva Verlag, die typischen Leiden der Damenwelt schonungslos offen. Wie zeigen Ihnen die fiesesten Krankheiten, die er diagnostiziert - garniert mit Fotos der hübschesten Damen der Welt. © dpa
Andeutungszwang: Andeutungszwang beschreibt die Unfähigkeit einer Frau, Kritik, Einwände, Vorschläge oder Befindlichkeiten direkt, knapp und eindeutig mit einer konkreten Aussage oder Frage zu formulieren. Andeutungszwang wird mit einer Frage eingeleitet, deren Anfang meist lautet: Findest du eigentlich ...?, Glaubst du, wir ...? © dpa
Biokaufrausch: Seit etwa fünf Jahren tritt der Biokaufrausch, auch als Alnaturismus bekannt, immer häufiger in deutschen Großstädten auf. Mit dem Biokaufrausch geht die zwanghafte Vorstellung einher, durch den Kauf vollkommen überteuerter Bioprodukte die Welt zu retten. © dpa
Rededurchfall (Logorrhoe): Rededurchfall bezeichnet eine monologe, oft planlose und schnelle Aneinanderreihung von Wörtern. Auslöser des Rededurchfalls bei Frauen ist meist ein starker emotionaler Reiz. © dapd
Bügelarm: Als Bügelarm ist ein plötzlich auftretender, übermäßiger Schmerz im Unterarm definiert, der es der Betroffenen unmöglich macht, ein Bügeleisen in die Hand zu nehmen oder gar über ein Hemd oder ein T-Shirt gleiten zu lassen. © dpa
Cappuccinismus: Cappuccinismus gehört zu den schweren Suchtkrankheiten. Die Betroffenen sind dabei nicht mehr in der Lage, ein Leben ohne Kaffee zu führen. So können Frauen, die an Cappuccinismus leiden, nicht an örtlichen Koffeingetränke-Ausschänken vorbeigehen, ohne unverzüglich einen Kaffee käuflich zu erwerben. © AP
Deodorismus: Während Männer ihren Körpergeruch nicht, kaum oder wenn als nicht störend wahrnehmen und diesen sogar mit einem gezielten Armheben und Kopf in die Achsel stecken aktiv genießen, versuchen Frauen, Körpergeruch zu vermeiden oder zu verschleiern. Geruchsverschleierung ist eine Form des Deodorismus. © dpa
Eincremeritis: Eine Eincremeritikerin erkennt man daran, dass sie nicht nur eine Tages- und Nachtcreme benutzt oder zusätzlich eine Gesichts- und Körperlotion. Eine an Eincremeritis leidende Frau hat: Maybelline Jade für müde Kniekehlen, L'Oréal Age für eine jugendlich aussehende Magenschleimhaut, CD für einen harten Hinterkopf und eine revitalisierende Estée Lauder Supreme Creme mit Ginkgo und Kamille für spröde Schwiegermütter. © dpa
Einschnapp-Atmung: Die Einschnapp-Atmung ist eine Störung des Sauerstoffwechsels, bei der es durch einen stark negativen emotionalen Reiz zu Fehlatmungen kommt. © dpa
Feminines Fußball-Fieber: Noch vor 20 bis 25 Jahren wurde feminines Fußball-Fieber etwa so selten diagnostiziert wie femininer Hodenhochstand. Diagnose: FFF ist begleitet von absolutem Unwissen über Fußball. © dpa
Keuschhusten: An Keuschhusten leidende Frauen sind nicht in der Lage, Sex vor der Ehe zu haben. Mit dem Keuschhusten geht oft ein Auswurf an moralinsauren Botschaften einher. © dpa
Morbus Kram: Spätestens mit Eintritt in die Pubertät verlieren Jungen die Freude am Herumtragen von Murmeln, Froschaugen, seltenen Kieselsteinen und Sammelbildchen. Ihr Immunsystem beginnt, das Mitführen von Kram abzuwehren. Die Entwicklung von Mädchen hingegen verläuft konträr und führt zum Morbus Kram. © AP
Sexytanz-Diskrepanz: Von der Sexytanz-Diskrepanz betroffene Frauen gehen davon aus, dass sie Tanzbewegungen ebenso rhythmisch korrekt wie aufreizend aufführen. Umstehende Beobachter haben jedoch den Eindruck, die Betroffene müsste dringend ein Insekt im Schritt abschütteln. © dpa
Trennungsfrisur: Beschließt eine Frau, sich von ihrem Partner zu trennen, lässt sie sich vor, während oder im Anschluss an die Trennung die Haare schneiden. © dpa
Orangenhaut: Die Haut ist durch ihre enorme Oberfläche und ihre vielfältigen, lebenswichtigen Körper-, Stoffwechsel- und Immunfunktionen und aufgrund ihrer Struktur die größte Orange des weiblichen Körpers. © dpa
Frageritis: Unter Frageritis versteht man den Zwang einer Frau, in latent unpassenden Momenten  Erkundigungen einzuholen. © dpa
Temporales Duckface: Als temporales Duckface wird die zwanghafte Vorstellung beschrieben, im Moment einer Fotoaufnahme als Ente besser auszusehen. © dpa

Die weiblichen Testpersonen seien allerdings Freiwillige gewesen und deshalb nicht repräsentativ für die gesamte Weltbevölkerung, relativierte der Arzt seine Studienergebnisse. So müsse in jedem Einzelfall die innere Struktur der Brust untersucht werden.

Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", tragen fast alle Frauen tagsüber immer einen BH (92,9%). Während mehr als drei Viertel der Befragten (78,5 %) sehr darauf achten, immer gut sitzende Büstenhalter zu tragen, ist für mehr als ein Drittel der Frauen (37,3%) der Gesundheitsaspekt eher zweitrangig. Vor allem den jüngeren Frauen gehe es beim Kauf von BHs mehr um die Optik.

tz

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