„Bitte keine Seniorenreise!“

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Ältere Urlauber werden von Touristikern heiß umworben: Sie sind flexibel, abenteuerlustig und zahlungskräftig. Das Freizeitverhalten älterer Mitteleuropäer hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Ihre Interessen und Bedürfnisse unterscheiden sich kaum mehr von jenen der Nachfolgergeneration.

Senioren, 50plus oder Best Ager, einerlei wie man Personen, die sich in der zweiten Lebenshälfte befinden, nennt – diese Altersgruppe stellt in der Touristik eine beachtliche Zielgruppe dar, um die heftig geworben wird. Wenn auch nicht unbedingt mit dem Überbegriff „Seniorenreisen“, wie Franz Gredler von Eurotours International, Österreichs größtem Reiseveranstalter, erklärt, denn die Interessen von älteren Urlaubern unterscheiden sich kaum mehr von jenen der nachfolgenden Generation. Sie schätzen Fernreisen genauso wie kurze Citytrips, wollen unbekannte Länder erforschen, Musikveranstaltungen besuchen, in ihrer Urlaubsdestination Snowboarden, Klettern und vieles mehr. 

Das Freizeitverhalten hat sich in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. „Als wir 1999 begonnen haben, Reisen für diese Zielgruppe anzubieten, war es vielen Interessenten durch unsere niedrigen Preise zum ersten mal überhaupt möglich eine Flugreise zu buchen“, erinnert sich Gredler, heute sei es schwierig geworden einer Gruppe ein Reiseziel schmackhaft zu machen, da viele Ziele schon bekannt sind. Der Unterschied zu jüngeren Reisenden liegt vor allem am größeren Spielraum was die Reisezeit und auch das Reisebudget betrifft.

Die Ansprüche sind meist höher, vor allem in Sachen Kulinarik, und hier ist der ältere Urlauber auch bereit für gutes Service einen Beitrag zu leisten. Wichtig ist vor allem, dass die Hin- und Rückfahrt sowie eine Unterkunft werden, sowie dass eine Ansprechperson vor Ort erreichbar ist. Der Rest wird meist individuell geregelt. Anders ist dies bei Kreuzfahrten und Gruppenreisen. Hier erwartet sich der Gast einen gut organisierten, reibungslosen Reiseverlauf. (mk Salzburg)

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