Bittere Knospe mit Gesundheitsplus: Rosenkohl

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Frischen Rosenkohl erkennen Verbraucher daran, dass die äußeren Hüllblätter der Köpfchen knackig und kräftig grün sind und die Schnittstellen hell weiß. Foto: Silke Heyer

In der Winterzeit gibt diese Knospe einen richtigen Gesundheitskick: Rosenkohl ist reich an Vitaminen und hilft, Krankheitserreger abzuwehren.

Bonn (dpa/tmn) - Wegen seines mitunter bitteren Geschmacks ist Rosenkohl bei Kindern eher unbeliebt. Aber zum einen müssen die Mini-Kohlköpfe gar nicht allzu bitter sein. Zum anderen enthält das Gemüse zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe.

Von allen Kohlsorten steckt in den Minis die größte Menge an Glucosinolaten. Sie werden im Körper durch Enzyme in Senföle umgewandelt. Diese können die Vermehrung von verschiedenen Bakterien, Viren und Pilzen hemmen und die Durchblutung fördern. Außerdem wirken diese schwefelhaltigen Verbindungen antioxidativ - sie schützen also die Zellen im Körper.

Darüber hinaus enthält Rosenkohl so viel Vitamin C und Eiweiß wie kaum ein anderes Gemüse. Auch von Kalium, Fluor, Magnesium und Zink stecken relativ große Mengen in den Röschen. Eine Portion von 200 Gramm deckt bereits den Tagesbedarf an Folsäure. Übrigens: Die kleinen Röschen sind die Knospen der Rosenkohl-Pflanze. Und der Inhaltsstoff Sigrin ist verantwortlich für den leicht bitteren Geschmack.

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