Blumen für die Ältesten

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Kreisseniorennachmittag in Hessisch Lichtenau: Otto Schonert (98) erhält Geschenk von Landrat Stefan Reuß.

Beim Kreissenioren-Nachmittag wurden Otto Schonert (98) und Marie Lotta (97) geehrt.

Es ist eine gute Tradition im Werra-Meißner-Kreis die Senioren einmal im Jahr für ein paar Stunden zu einem besinnlichen Beisammensein einzuladen. Auch jetzt waren die älteren Mitbürger ab dem 80. Lebensjahr aus Bad Sooden-Allendorf, Neu-Eichenberg und Witzenhausen ins Bürgerhaus nach Hessisch Lichtenau eingeladen.

Straffes Programm

Man singt, lacht, isst Kuchen und trinkt Kaffee. Auch der letzte Kreissenioren-Nachmittag in diesem Jahr hatte für die älteren Menschen im Kreis ein straffes Programm zu bieten. Kreisbeigeordnete Helga Först begrüßte die 300 Anwesenden. Bürgermeister Jürgen Herwig hieß die Senioren in der Frau-Holle-Stadt willkommen. „Ich freue mich schon darauf, wenn ich einmal so alt bin und nur 80 Meter zur Straßenbahnstation brauchen werde. Dann kann ich ohne Probleme für eine Tasse Kaffee nach Kassel fahren“, erklärte Herwig stolz.

Landrat Stefan Reuß ehrte die ältesten Teilnehmer: Dies waren Otto Schonert aus Witzenhausen mit 98 Jahren und Marie Lotta aus Gertenbach, die 97 Jahre alt ist.

Schonert freute sich über die Anerkennung, die ihm schon im vergangenen Jahr zu teil wurde. Sein Geheimnis: Auch in seinem rüstigen Alter hält er sich fit, noch immer geht er zweimal die Woche schwimmen. Aber auch die Zweit- und Drittältesten bekamen eine kleine Anerkennung: Inge Schlage (96) aus Roßbach, Heinrich Rehbein (96) aus Berge, Alfred Lange (95) aus Orferode und Waltraud Mors (94) aus Bad Sooden-Allendorf.

Ein Lächeln auf jedem Gesicht zeigte sich bei dem Auftritt der Grundschüler aus Fürstenhagen. Die Kinder tanzten mit Regenschirmen und präsentierten ihr Zahlenlied. Am vierten Nachmittag war auch die Juniorgarde des Karnevalsvereins Fürstenhagen wieder dabei.

Zusammen mit dem Cappuccino-Quartett sangen die Senioren Volkslieder. Einige sangen zum ersten Mal das Werra-Meißner-Lied, laut schallten die ersten Zeilen durch den Raum: „Wo im grünen Tal die Werra fließt, wo vom Meißner her die Kalbe grüßt, zwischen Sontrastrand und Heldrastein möcht ich zuhause sein.“


(zge)

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