Allergieauslöser

Brennnessel und Allergien: Warum Allergiker von der schmerzhaften Heilpflanze profitieren können

Zwei Hände sind im Bild zu sehen, eine Hand streicht mit der Brennnessel über den Handrücken der anderen (Symbolfoto).
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Nach dem Kontakt mit Brennnesseln bilden sich Quaddeln (Symbolfoto)

Jeder, der schon mal eine Brennnessel berührt hat, kennt Quaddeln. Die hellen, erbsengroßen Schwellungen zeigen sich in blasser Färbung, während die umgebende Haut gerötet ist. Das ist ein normaler Effekt und noch keine allergische Reaktion. Allergiker können sogar von der Pflanze profitieren.

Mönchengladbach – Eigentlich ist die Brennnessel hauptsächlich wegen ihrer schmerzhaften Eigenschaften bekannt. Schuld daran sind die haarigen Blätter und Stängel der Pflanze: Werden die Köpfchen der Härchen gebrochen, geben sie eine Flüssigkeit ab. Diese reizende Substanz bestehend aus Histamin, Ameisensäure, Acetylcholin, Natriumformiat und Serotonin. 

Das Gemisch kann sehr schmerzen und neben Quaddeln auch zu Rötungen und starkem Brennen auf der Haut führen. Die Intensität des Schmerzes und des Ausschlags kann jedoch von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Da sich die Pollen der Brennnessel über den Wind verbreiten, können Brennnesseln in seltenen Fällen Allergien auslösen. Doch Allergiker können auch sehr von Brennnesseln profitieren.*24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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