MRT bringt kaum Vorteile für Brustkrebspatienten

London - Für die Brustkrebsvorsorge gibt es viele Möglichkeiten - doch welche Methode ist am besten geeignet? Laut Experten bringt das MRT für den Behandlungserfolg kaum Vorteile.

Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist nach Ansicht von Experten für Brustkrebs-Patientinnen nicht unbedingt von Vorteil. Zwar sei die MRT bei der Entdeckung von Tumoren zuverlässiger als andere Methoden wie Mammografie oder Tastuntersuchung, schreiben Krebsforscher um Monica Morrow vom Memorial Sloan-Kettering Krebszentrum in New York im Fachblatt “The Lancet“.

Nicht unbedingt bessere Überlebenschancen

Dies münde aber nicht zwangsläufig in einer erfolgreicheren Behandlung und besseren Überlebenschancen der Patientinnen. Die zur Verfügung stehenden Daten gäben keinerlei Hinweise darauf, dass eine MRT beispielsweise bei der Auswahl on Patientinnen helfe, für die ein brusterhaltender Eingriff sinnvoll sei, heißt es weiter.

Brustkrebs - Anleitung zur Selbstuntersuchung

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Die Bedeutung des Verfahrens liege womöglich weniger darin, dass es das Ausmaß der Tumore im Anfangsstadium erfasse als in seiner Fähigkeit, biologisches Verhalten vorherzusagen.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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